USA, Computer

Trump bringt GM Milliardenabschreibung im E-Auto-Geschäft

14.10.2025 - 17:40:51

US-Präsident Donald Trump ließ die Elektroauto-Prämie einstampfen. Für die Autobranche, die einst Tesla hinterhereiferte, wird es teuer.

Der Rückwärtsgang von Donald Trump bei der Unterstützung von Elektroautos kostet den US-Autoriesen General Motors mindestens 1,6 Milliarden Dollar. Die Abschreibung könne auch noch höher ausfallen, da die Analysen noch andauerten, warnte GM.

Der Konzern reduziert die Produktionskapazität bei Elektroautos, weil er mit einer langsameren Akzeptanz batteriebetriebener Fahrzeuge rechnet. Der US-Präsident ließ die Steuervergünstigung von 7.500 Dollar beim Kauf eines Elektroautos zum Ende September auslaufen. Außerdem wurde Kalifornien das Recht entzogen, eigene Abgasvorgaben festzulegen. Beides waren Faktoren, die den Absatz von Elektroautos in den USA ankurbelten.

Unter dem Eindruck des steilen Absatzanstiegs von Tesla in der Corona-Pandemie hatten GM und andere Konzerne Milliarden in den Ausbau der Elektroauto-Produktion gesteckt. Schon zuletzt zeichnete sich ab, dass die Verbrenner für die Hersteller länger relevant bleiben werden als einst angenommen. So fährt der GM-Konkurrent Ford regelmäßig hohe Verluste mit seinem Elektroauto-Geschäft ein. Auch Tesla hat mit Verkaufsrückgängen zu kämpfen - auch wenn die letzten Wochen mit der Elektroautoprämie dem Absatz zuletzt einen Schub gaben.

General Motors meldete nun eine nicht-zahlungswirksame Wertberichtigung von 1,2 Milliarden Dollar (1,04 Mrd Euro) sowie Aufwendungen von 400 Millionen Dollar etwa für Vertragsstornierungen und Abfindungen im Zusammenhang mit Investitionen. Der Konzern hatte bereits im Sommer angekündigt, dass eine Fabrik, die ursprünglich Elektroautos bauen sollte, stattdessen Pickups und SUV mit Verbrennungsmotoren produzieren wird.

@ dpa.de

Hol dir den Wissensvorsprung der Profis. Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Trading-Empfehlungen – dreimal die Woche, direkt in dein Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr.
Jetzt anmelden.

Weitere Meldungen

Disney geht nach neuem KI-Videomodell gegen Bytedance vor. Dann folgten weitere Clips. Der Disney-Konzern will nun seine populären Figuren schützen. Ein per KI generiertes Video, das Tom Cruise und Brad Pitt in einem Kampf zeigt, alarmierte Hollywood. (Wissenschaft, 14.02.2026 - 12:36) weiterlesen...

Neuer Job für KI-Ära: Türschließer für Robotaxis. Die Lösung: Ein Mensch springt ein. Robotaxis der Google-Schwesterfirma meistern den Straßenverkehr - aber wenn Passagiere nach der Fahrt die Türen nicht schließen, haben sie ein Problem. (Wissenschaft, 14.02.2026 - 02:22) weiterlesen...

Facebook-Konzern erwägt Gesichtserkennung in seinen Brillen. Auch Meta denkt über Gesichtserkennung in den Geräten nach. US-Studenten demonstrierten bereits, wie man mit Hilfe der Kamera-Brillen vom Facebook-Konzern Meta Fremde identifizieren kann. (Wissenschaft, 13.02.2026 - 19:59) weiterlesen...

Instagram-Chef bestreitet Suchtpotenzial der App. Die Firmen wehren sich. Doch der Prozess in Los Angeles könnte gravierende Folgen für die Branche haben. Online-Plattformen wird in einer US-Klage vorgeworfen, ihre Dienste machten süchtig. (Wissenschaft, 12.02.2026 - 03:03) weiterlesen...

Microsoft warnt vor gefährlicher Schatten-KI. Warum Schatten-KI zur wachsenden Gefahr für Unternehmen wird. Wenn Mitarbeiter KI-Tools ohne Wissen der IT-Abteilung nutzen, entstehen neue Sicherheitsrisiken. (Wissenschaft, 10.02.2026 - 17:00) weiterlesen...

KI bei WhatsApp – EU droht Meta mit Zwangsmaßnahmen. Der Marktführer WhatsApp vom Meta-Konzern lässt laut EU-Kommission aber nur eine KI zu: «Meta AI». Brüssel will das ändern. Künstliche Intelligenz soll Nutzern auch in Messenger-Apps helfen. (Wissenschaft, 09.02.2026 - 13:05) weiterlesen...