Schweiz, Bahn

Zug in der Schweiz entgleist - Lawine als mögliche Ursache

16.02.2026 - 12:45:30

Im Schweizer Kanton Wallis entgleist ein Zug, mehrere Menschen werden verletzt. An der Unfallstelle lag viel Schnee.

  • Im Bahnhof Goppenstein stehen die Ausfahrsignale auf Rot. Wegen eines entgleisten Zugs ist eine Bahnstrecke unterbrochen.  - Foto: Peter Schneider/KEYSTONE/dpa

    Peter Schneider/KEYSTONE/dpa

  • Eine verletzte Person musste zur Behandlung ins Krankenhaus. - Foto: Peter Schneider/KEYSTONE/dpa

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  • Wegen der großen Schneemengen herrscht große Lawinengefahr. - Foto: Peter Schneider/KEYSTONE/dpa

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Im Bahnhof Goppenstein stehen die Ausfahrsignale auf Rot. Wegen eines entgleisten Zugs ist eine Bahnstrecke unterbrochen.  - Foto: Peter Schneider/KEYSTONE/dpaEine verletzte Person musste zur Behandlung ins Krankenhaus. - Foto: Peter Schneider/KEYSTONE/dpaWegen der großen Schneemengen herrscht große Lawinengefahr. - Foto: Peter Schneider/KEYSTONE/dpa

Im Schweizer Kanton Wallis ist ein Zug entgleist. Bei dem Vorfall im Gebiet von Goppenstein seien fünf Personen verletzt worden, teilte die Polizei. Nach ersten Ermittlungsergebnissen könnte eine Lawine kurz vor der Durchfahrt des Zuges die Gleise blockiert haben, hieß es.Bei dem mittlerweile abgeschlossenen Einsatz wurden demnach insgesamt rund 30 Personen aus dem Zug gebracht.

Der Regionalzug war in den Morgenstunden bei der Ausfahrt aus einer Galerie - also einem überdachten Gleisabschnitt - entgleist. An der Stelle sei viel Schnee gelegen, berichtete ein Polizeisprecher der Deutschen Presse-Agentur.

Zuvor berichtete das Bahnunternehmen BLS, welches die betroffene Verbindung betreibt, dass die Strecke zwischen Goppenstein und dem nahe gelegenen Brig wegen einer Lawine unterbrochen sei.

Vier der Verletzten konnten vor Ort versorgt werden. Nur eine Person sei in eine Klinik transportiert werden, hieß es von der Polizei.

Häuser wegen Lawinengefahr geräumt

Rund 60 Kilometer südwestlich von Goppenheim in der Gemeinde Orsières wurden rund 50 Einwohnerinnen und Einwohner wegen Lawinengefahr vorsorglich aus einer Gefahrenzone in Sicherheit gebracht. Die Behörden verwiesen auf Unwetter mit starken Winden sowie zu erwartenden Niederschlägen. Die Leute dürfen frühestens Mittwoch in ihre Häuser zurückkehren. 

Das Institut für Schnee- und Lawinenforschung in Davos warnte vor großer Lawinengefahr in weiten Teilen der Schweizer Alpen. Als Grund wurden große Mengen an Neuschnee sowie der vom Wind verfrachtete Triebschnee genannt. Lawinen könnten spontan abgehen, also auch ohne menschliche Einwirkung, hieß es.

@ dpa.de

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