TKMS, Aktie

TKMS Aktie: Milliarden-Deal in Berlin

31.01.2026 - 04:09:32

Der Bundestag genehmigt ein wichtiges Fregatten-Projekt für TKMS, das auf einem Rekord-Auftragsbestand und starken Geschäftszahlen aufbaut. Die Aktie notiert nahe ihrem Allzeithoch.

Der erst im Oktober an die Börse gegangene Marineschiffbauer eilt von einem Erfolg zum nächsten. Nach dem schnellen Aufstieg in den MDAX hat nun auch die Politik geliefert: Der Haushaltsausschuss des Bundestages gab grünes Licht für ein wichtiges Rüstungsprojekt. Angesichts eines Rekord-Auftragsbestands stellt sich für Anleger die Frage, ob die aktuelle Rallye das volle Potenzial bereits ausschöpft oder erst der Anfang ist.

  • Auftragsbestand: Rekordniveau von rund 18,2 Mrd. Euro
  • Performance 30 Tage: +49,70 %
  • Nächster Termin: Quartalszahlen am 11. Februar 2026
  • Neues Projekt: Genehmigung für MEKO-Fregatten erteilt

Bundestag macht Weg frei

Am Mittwoch, den 28. Januar 2026, hat der Haushaltsausschuss einen entscheidenden Vorvertrag genehmigt. Konkret geht es um die Beschaffung von MEKO A-200 Fregatten, für die zunächst 50 Millionen Euro zur Absicherung der ersten Lieferung bis Ende 2029 freigegeben wurden.

Die strategische Bedeutung dieses Schrittes ist jedoch weitaus größer als die initiale Summe vermuten lässt. Marktbeobachter verweisen auf Pläne für mindestens drei Einheiten dieser Klasse, wobei sich die Kosten pro Schiff auf rund eine Milliarde Euro belaufen sollen. Für TKMS ist dies ein wichtiger operative Sieg, da die Bestellung als Reaktion auf Verzögerungen beim Konkurrenzprojekt F-126 erfolgt.

Fundamentale Stärke treibt den Kurs

Der jüngste Kursanstieg auf aktuell 99,10 Euro ist nicht allein politischer Natur, sondern durch harte Geschäftszahlen gedeckt. Die im Dezember vorgelegten Daten für das Geschäftsjahr 2024/2025 zeigten eine massive Ausweitung des Geschäfts:

  • Der Auftragseingang verchsfachte sich auf rund 8,8 Milliarden Euro.
  • Das bereinigte EBIT kletterte um 53 Prozent auf 131 Millionen Euro.
  • Der Free Cashflow hat sich auf 784 Millionen Euro mehr als verdoppelt.

Diese operative Dynamik erklärt, warum die Aktie allein in den letzten 30 Tagen um knapp 50 Prozent zulegen konnte und nun in Schlagdistanz zum Allzeithoch bei 100,60 Euro notiert.

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Internationale Großprojekte in der Pipeline

Neben dem Heimatmarkt Deutschland sorgt vor allem das Exportgeschäft für Fantasie. Das deutsch-norwegische U-Boot-Programm „212CD“ wurde kürzlich auf das Maximalvolumen von zwölf Einheiten ausgeweitet. Noch spannender ist der Blick nach Übersee: In Kanada zählt TKMS zu den letzten zwei verbliebenen Mietern für einen Auftrag über bis zu zwölf U-Boote – ein Volumen von geschätzten 12 Milliarden US-Dollar steht hier im Raum. Auch aus Indien gibt es Signale für Verhandlungen über sechs weitere U-Boote.

Fazit und Ausblick

Mit dem MDAX-Aufstieg und den gefüllten Auftragsbüchern hat sich TKMS schnell als schwergewichtiger Player am Kapitalmarkt etabliert. Die Bestätigung aus Berlin untermauert die Wachstumsstory zusätzlich. Anleger sollten nun den 11. Februar 2026 im Kalender markieren: Die anstehenden Quartalszahlen werden zeigen, ob das Unternehmen die hohe Profitabilität auch im neuen Kalenderjahr aufrechterhalten kann.

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