NEOintralogistics, Millionen

NEOintralogistics: 3 Millionen Euro für bezahlbare Roboter-Lager

20.01.2026 - 18:25:12

Das Düsseldorfer Startup NEOintralogistics hat eine Seed-Finanzierung abgeschlossen, um sein Robotics-as-a-Service-Modell auszubauen. Es ermöglicht Lagern eine flexible Automatisierung ohne hohe Anfangsinvestitionen.

Ein deutsches Startup will mit einem neuen Finanzierungsmodell die Automatisierung von Lagern für alle erschwinglich machen. Das Düsseldorfer Unternehmen NEOintralogistics hat eine Seed-Finanzierung in Höhe von 3 Millionen Euro abgeschlossen. Die Runde wurde vom Amadeus APEX Technology Fund und der Cetus Holding angeführt. Das Geld soll das Wachstum des innovativen Robotics-as-a-Service (RaaS)-Modells beschleunigen, das die hohen Anfangsinvestitionen für Lagerroboter beseitigen soll.

Das Problem: Hohe Kosten bremsen die Automatisierung aus

Die Logistikbranche kämpft mit steigenden Lohnkosten, Fachkräftemangel und wachsendem Online-Handel. Obwohl Automatisierung eine Lösung wäre, setzen laut NEOintralogistics noch immer 80 Prozent aller Lager weltweit auf manuelle Arbeit. Der Grund: Herkömmliche Roboteranlagen erfordern Investitionen in Millionenhöhe und monatelange, komplexe Installationen. Vor allem mittelständische Speditionen und Lagerbetreiber können sich das nicht leisten.

Hier setzt das Startup an. Sein „Pay-per-Pick“-Modell wandelt die Automatisierung von einer Kapitalinvestition in eine flexible Betriebsausgabe um. Kunden zahlen also nicht Hunderttausende Euro im Voraus, sondern eine nutzungsabhängige Gebühr. Die modularen Roboter sollen sich innerhalb von Wochen in bestehende Lagerregale integrieren lassen – ohne teure Umbauten.

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Die Lösung: Roboter als flexibler Service

Das Kernprodukt ist ein modulares Roboter-Pick-System. Es soll den Bedarf an manueller Arbeit um bis zu 70 Prozent senken und die Effizienz steigern. Der Clou: Kunden können die Anzahl der Roboter je nach Auftragslage hoch- oder runterfahren. „Unsere Mission ist es, die langjährigen Barrieren für die Automatisierung für die Mehrheit der Unternehmen zu beseitigen“, sagt Mitgründer Michael Drodofsky. Das System solle einfach an die bestehende Infrastruktur „angedockt“ werden und sofortige Effizienzgewinne bringen.

Bereits jetzt arbeitet NEOintralogistics mit etablierten Partnern wie Magazino, Jungheinrich, GLS und BITO zusammen. Dies unterstreicht die Praxistauglichkeit der Technologie in realen Logistikumgebungen.

Investoren setzen auf disruptives Modell

Die Investoren sehen in dem skalierbaren Geschäftsmodell einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil. „Indem NEOintralogistics eine massive Investitionshürde in ein wiederkehrendes RaaS-Modell umwandelt, definiert das Unternehmen die Wirtschaftlichkeit der Branche grundlegend neu“, sagt Tim Hos, Associate bei APEX Ventures. Dies positioniere das Startup für eine potenziell explosive Marktdurchdringung.

Für den deutschen und europäischen Mittelstand könnte dieser Ansatz ein Game-Changer sein. Bislang waren kleine und mittlere Unternehmen (KMU) oft vom Automatisierungsmarkt ausgeschlossen. Das RaaS-Modell bietet ihnen nun einen Weg, Produktivität zu steigern und wettbewerbsfähig zu bleiben, ohne die finanzielle Stabilität zu gefährden.

Ausblick: Expansion im DACH-Raum geplant

Mit dem frischen Kapital plant NEOintralogistics eine Phase des schnellen Wachstums. Das Unternehmen mit Standorten in Düsseldorf, Berlin und Hamburg will zunächst seine Präsenz im DACH-Raum ausbauen, bevor eine weitere europäische und internationale Expansion folgt.

Der Markt für Lagerautomatisierung ist bereit für einen Wandel. Mit seinem servicebasierten Modell und dem neuen Kapital ist das deutsche Startup in einer guten Position, einen bedeutenden Teil dieses wachsenden Marktes zu erobern. Die vollautomatisierte Lagerhalle der Zukunft soll damit für alle Betriebe erreichbar werden.

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