Hochsensibilität: Experten warnen vor Verwechslung mit ADHS
10.02.2026 - 22:32:12Hochsensible Kinder werden häufig fehldiagnostiziert. Experten fordern eine klare Abgrenzung zu Störungen wie ADHS oder Autismus, um die richtige Unterstützung zu gewährleisten. Das angeborene Persönlichkeitsmerkmal betrifft schätzungsweise 15 bis 20 Prozent der Bevölkerung.
Wo liegt der entscheidende Unterschied?
Der Kern der Hochsensibilität liegt in einer intensiveren Reizverarbeitung. Betroffene Kinder nehmen Geräusche, Stimmungen und Details stärker wahr. Im Gegensatz zu ADHS oder Autismus-Spektrum-Störungen ist Hochsensibilität jedoch keine Krankheit.
- ADHS zeigt sich oft durch Unaufmerksamkeit, Hyperaktivität und Impulsivität.
- Autismus betrifft primär soziale Interaktion und Kommunikation.
- Hochsensibilität äußert sich in tiefer Informationsverarbeitung, starker Empathie und schneller Überreizung.
Die Verwechslungsgefahr ist groß, weil Symptome überlappen. Ein überfordertes Kind in lauter Umgebung könnte hochsensibel sein – oder Anzeichen von ADHS zeigen.
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Der Knackpunkt: Reizsuche vs. Reizvermeidung
Ein wesentlicher Unterschied liegt im Verhalten. Während Kinder mit ADHS oft aktiv nach neuen Reizen suchen, neigen hochsensible Kinder dazu, Reize zu meiden. Sie handeln überlegt und vorsichtig, um eine Überstimulation zu verhindern. Bei ADHS ist dagegen Impulsivität typisch.
Auch die Abgrenzung zu einer sensorischen Verarbeitungsstörung (SVS) ist wichtig. Hierbei handelt es sich um eine neurologische Dysfunktion bei der Reizorganisation. Hochsensibilität wird dagegen als normale Variante der neurologischen Entwicklung betrachtet.
Warum die richtige Einordnung so wichtig ist
Eine Fehldiagnose kann fatale Folgen haben. Sie führt nicht nur zu falschen Therapieansätzen, sondern verhindert auch, die Sensibilität als Potenzial zu erkennen. Experten betonen: Das Umfeld ist entscheidend.
Ein unterstützendes Umfeld mit Ruhephasen und klaren Strukturen hilft hochsensiblen Kindern, ihre Gabe als Stärke zu erleben. Hektik und Leistungsdruck können dagegen zu massivem Stress und sozialem Rückzug führen.
Die zunehmende Diskussion um Neurodiversität schärft den Blick für unterschiedliche Wahrnehmungsweisen. Der Fokus sollte darauf liegen, die individuellen Stärken jedes Kindes zu fördern – und nicht darauf, es in eine Schublade zu stecken.
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