Volksbanken, Phishing-Welle

Volksbanken warnen vor neuer Phishing-Welle

10.02.2026 - 22:33:12

Kriminelle nutzen gefälschte E-Mails zum angeblichen SecureGo-Update, um Bankdaten von Genossenschaftsbank-Kunden zu stehlen. Verbraucherschützer raten zu Vorsicht und geben konkrete Handlungsempfehlungen.

Eine neue Betrugsmasche zielt auf Kunden der Volksbanken und Raiffeisenbanken ab. Cyberkriminelle versenden gefälschte E-Mails, die zur dringenden Aktualisierung des SecureGo-Verfahrens auffordern. Ziel ist der Diebstahl sensibler Online-Banking-Daten.

Die Nachrichten wirken täuschend echt: Sie imitieren das Corporate Design der Banken und tragen Betreffzeilen wie „SecureGo: Informationen zur Client-Datenaktualisierung“. Die Empfänger werden unter Druck gesetzt. Die E-Mails drohen mit einer Kontosperrung, falls die geforderten Daten nicht innerhalb kurzer Frist – oft nur 24 Stunden – übermittelt werden.

So funktioniert der Betrug

Der entscheidende Haken ist ein Link in der E-Mail. Er führt auf eine perfekt nachgebaute Login-Seite des Online-Bankings. Dort sollen Kunden ihre Zugangsdaten wie VR-NetKey und PIN eingeben. Diese landen dann direkt bei den Kriminellen.

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Mit den erbeuteten Daten können die Täter unberechtigte Überweisungen tätigen oder die Identität der Opfer für weitere Straftaten missbrauchen. Verbraucherschützer und die Bankengruppe selbst warnen eindringlich vor diesen Nachrichten.

Woran Sie die Fälschung erkennen

Trotz professionellem Auftreten verraten sich die Phishing-Mails durch typische Merkmale:
* Unpersönliche Anrede: „Sehr geehrter Kunde“ statt Ihres vollen Namens.
* Falsche Absenderadresse: Oft mit minimalen Abweichungen von der echten Bank-Mail.
* Druckaufbau: Drohungen mit sofortigen Konsequenzen wie Kontosperrung.
* Die zentrale Aufforderung: Keine seriöse Bank fordert Sie jemals per E-Mail oder SMS auf, PINs, TANs oder den NetKey über einen Link preiszugeben.

Das müssen Betroffene jetzt tun

Wenn Sie eine verdächtige E-Mail erhalten:
1. Nicht klicken! Öffnen Sie keine Links und keine Anhänge.
2. Löschen Sie die Mail oder verschieben Sie sie in den Spam-Ordner.
3. Prüfen Sie Ihr Konto ausschließlich über die offizielle Website Ihrer Bank oder die Banking-App – niemals über den Link in der Mail.

Sollten Sie bereits Daten eingegeben haben, handeln Sie sofort:
* Sperren Sie umgehend Ihren Online-Banking-Zugang und Ihre Karten.
* Nehmen Sie sofort Kontakt mit Ihrer Volksbank auf.
* Erstatten Sie Anzeige bei der Polizei.
* Kontrollieren Sie Ihre Kontoauszüge in den nächsten Wochen genau.

Immer raffiniertere Methoden

Phishing-Angriffe auf Bankkunden sind nicht neu, werden aber ständig ausgefeilter. Die Täter setzen zunehmend auf soziale Ingenieurskunst – die psychologische Manipulation. Sie spielen mit dem Vertrauen in die Bankmarke und der Angst vor finanziellen Nachteilen.

Experten rechnen damit, dass solche Attacken weiter zunehmen. Die beste Verteidigung bleibt eine gesunde Skepsis gegenüber unerwarteten digitalen Nachrichten und die strikte Regel: Persönliche Bankdaten gibt man niemals auf Nachfrage per E-Mail preis.

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