Hamburg, Millionen

Hamburg fördert grüne Industrie mit Millionen

10.02.2026 - 23:01:12

Hamburgs neue Förderinitiative unterstützt Unternehmen mit bis zu einer Million Euro bei Investitionen in klimaneutrale Prozesse, Kreislaufwirtschaft und neue Energietechnologien.

Hamburg startet eine neue Millionenförderung für klimaneutrale Technologien. KMU und Start-ups können bis zu einer Million Euro für innovative Projekte erhalten.

Die Hansestadt setzt ein klares Signal für die Wirtschaft der Zukunft. Mit der Initiative „Green Industry & Circular Economy Hamburg“ wollen die Umweltbehörde (BUKEA) und die Investitionsbank (IFB) den Wandel zur klimaneutralen Industrie beschleunigen. Bis zum 15. April 2026 können Unternehmen und Forschungseinrichtungen ihre Projektideen einreichen.

Das Ziel ist ambitioniert: „Made in Hamburg“ soll zu einem internationalen Gütesiegel für klimaneutrale Produkte werden. Die Förderung soll vor allem kleinen und mittleren Unternehmen helfen, in zukunftsfeste Prozesse zu investieren und sich von teuren Rohstoffen unabhängiger zu machen.

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Die finanzielle Unterstützung ist gezielt auf Kooperation ausgelegt. Während Einzelprojekte mit bis zu 500.000 Euro gefördert werden, steigt die Summe für Kooperationsprojekte zwischen Unternehmen oder mit Forschungspartnern auf bis zu eine Million Euro. Die Förderquote liegt für Unternehmen zwischen 25 und 55 Prozent. Hochschulen können sogar bis zu 100 Prozent der Kosten erstattet bekommen.

Drei Schwerpunkte für die Zukunft

Die Initiative konzentriert sich auf drei zentrale Zukunftsfelder:

  1. Innovative industrielle Prozesse: Hier geht es um Energieeffizienz, Emissionsreduzierung und den Einsatz von KI in der Produktion.
  2. Kreislaufwirtschaft: Gefördert werden Projekte zu modularer Produktgestaltung, Reparierbarkeit und der Nutzung von Sekundärrohstoffen.
  3. Neue Energietechnologien: Im Fokus stehen Wasserstoff-Anwendungen, Batterietechnologien und die CO2-Abscheidung.

So kommen Unternehmen an die Fördermittel

Das Antragsverfahren ist zweistufig. Nach der Einreichung einer kurzen Projektskizze bis zum 15. April folgt bei positiver Bewertung der vollständige Antrag bis zum 15. Juli 2026. Zur ersten Information veranstalten BUKEA und IFB am 24. Februar ein digitales „Fördermittelfrühstück“.

Die Initiative ist Teil der Hamburger Strategie, wirtschaftliche Stärke mit Klimaschutz zu verbinden. Sie unterstreicht die Erkenntnis, dass die grüne Transformation nur im Schulterschluss von Wissenschaft und Wirtschaft gelingen kann. Für Hamburger Unternehmen bietet sich damit eine Chance, in der grünen industriellen Revolution eine Vorreiterrolle zu übernehmen.

@ boerse-global.de