Fortress, Millionen

Fortress investiert 500 Millionen Euro in deutsches Rückmietkauf-Modell

30.01.2026 - 18:14:11

Der Investmentriese Fortress finanziert mit bis zu einer halben Milliarde Euro den Ausbau des PropTech-Unternehmens GNIW und dessen Geschäft mit vollständigen Rückmietkäufen in Deutschland.

Der globale Investmentmanager Fortress pumpt bis zu einer halben Milliarde Euro in den deutschen Wohnimmobilienmarkt. Das Kapital fließt in eine strategische Partnerschaft mit dem Berliner PropTech-Unternehmen GNIW, einem Spezialisten für das Rückmietkauf-Modell. Die Finanzspritze soll den massiven Ausbau von Wohnimmobilien in Deutschland ermöglichen.

So funktioniert der Deal

Im Rahmen einer sogenannten Forward-Flow-Vereinbarung werden von Fortress verwaltete Fonds Vermögenswerte im Wert von bis zu 500 Millionen Euro erwerben. Das 2018 gegründete GNIW agiert als operativer Partner und ist für die Identifizierung, den Ankauf und das Management der Immobilien zuständig. Fortress, hinter dem der finanzstarke Staatsfonds Mubadala aus Abu Dhabi steht, liefert die finanzielle Grundlage für die Expansion.

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Das Geschäftsmodell: Verkaufen und zurückmieten

GNIW setzt auf das „Sale-and-Rent-Back“-Modell, das sich vor allem an ältere Immobilieneigentümer richtet. Die Kunden verkaufen ihre Wohnung oder ihr Haus vollständig an GNIW und mieten sie im selben Zug zurück. Das sichert ihnen ein lebenslanges Wohnrecht zu und überträgt die Instandhaltungslast auf das Unternehmen.

  • Vollständiger Erwerb: Im Gegensatz zu Teilverkäufen erwirbt GNIW stets 100 Prozent der Immobilie. Das soll klare rechtliche Verhältnisse schaffen.
  • Sofortige Liquidität: Die Verkäufer erhalten den vollen Kaufpreis und können das Kapital für ihre Altersvorsorge oder Pflege nutzen.

Warum investiert Fortress jetzt?

Die Partnerschaft zielt auf den Aufbau eines großen Portfolios in wirtschaftlich stabilen Regionen Deutschlands. Das Modell bedient einen wachsenden Bedarf in einer alternden Gesellschaft, in der viel Vermögen in „Betongold“ gebunden ist.

Für institutionelle Investoren wie Fortress bietet das Modell stabile, langfristige Mieteinnahmen – ein attraktiver Kontrapunkt zum aktuell angespannten klassischen Immobilienmarkt. Die umfangreiche Due-Diligence-Prüfung vor der Zusage gilt als Vertrauensbeweis für GNIW und sein Management um die Gründer Sascha Lohfink und Henryk Seeger.

Eine der größten PropTech-Finanzierungen

Die 500-Millionen-Euro-Zusage ist eine der größten Finanzierungsrunden im deutschen PropTech-Sektor der letzten Zeit. Sie unterstreicht die wachsende Bedeutung alternativer Immobilienmodelle.

Im Vergleich zu Leibrenten oder Teilverkäufen bietet der vollständige Rückmietkauf eine transparente Struktur. Die ehemaligen Eigentümer behalten maximale Flexibilität: Entscheiden sie sich später für einen Umzug in eine Pflegeeinrichtung, sind sie nicht mehr an die Immobilie gebunden.

Was bedeutet das für den Markt?

Mit dem Kapital von Fortress kann GNIW seine Akquisitionstätigkeit deutlich beschleunigen und seine Marktführerschaft ausdehnen. Das Unternehmen wird seine Präsenz voraussichtlich über Metropolregionen hinaus auf weitere wirtschaftsstarke Städte ausdehnen.

Der Deal sendet ein Signal: Spezialisierte, bedürfnisorientierte Modelle ziehen auch in schwierigen Marktphasen institutionelles Kapital an. Sollte sich die Partnerschaft bewähren, dürften weitere Investoren folgen – und das Angebot für Immobilieneigentümer erweitern.

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