5-Sekunden-Regel: Ein simpler Trick gegen das Aufschieben
19.01.2026 - 06:54:12Die 5-Sekunden-Regel soll helfen, lästiges Prokrastinieren zu überwinden. Entwickelt von der US-Motivationsrednerin Mel Robbins, funktioniert die Methode wie ein mentaler Countdown.
So durchbricht der Countdown das Zögern
Die Regel ist simpel: Sobald der Impuls kommt, eine Aufgabe anzugehen, zählt man rückwärts – 5, 4, 3, 2, 1 – und startet sofort eine Handlung. Das Ziel ist es, dem Gehirn keine Zeit für Ausreden oder Zweifel zu lassen. Der kurze Countdown dient als kognitiver Trick, der den Fokus von Bedenken auf die Aktion lenkt.
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Die Psychologie hinter dem einfachen Prinzip
Experten deuten an, dass der Trick die Gehirnaktivität verlagert. Vom emotionalen limbischen System, das für Angst zuständig ist, soll sie in den präfrontalen Kortex wandern. Dieser Bereich steuert bewusste Entscheidungen. Der Countdown unterbricht so den Autopilot des Aufschiebens und initiiert eine neue, proaktive Routine.
Vom Aufstehen bis zum schwierigen Anruf
Die Stärke der Methode liegt in ihrer Vielseitigkeit. Sie lässt sich in fast allen Situationen anwenden:
* Morgens: Statt die Schlummertaste zu drücken, zählen und aufstehen.
* Im Job: Den Countdown nutzen, um sich in einer Besprechung zu Wort zu melden.
* Bei unangenehmen Aufgaben: Der Anstoß, endlich die Steuererklärung zu beginnen oder ein schwieriges Gespräch zu führen.
* Zur Impulskontrolle: Fünf Sekunden innehalten, bevor man auf eine Provokation reagiert.
Ein Werkzeug, kein Allheilmittel
Im Vergleich zu anderen Produktivitätsmethoden setzt die 5-Sekunden-Regel früher an. Sie bekämpft die mentale Hürde des Anfangs. Kritiker merken jedoch an, dass die dauerhafte Wirksamkeit nicht eindeutig wissenschaftlich belegt ist. Bei tiefer liegender, pathologischer Prokrastination reicht sie allein oft nicht aus. Für den besten Effekt sollte man sie mit klaren Zielen kombinieren – denn ein Countdown ohne konkreten nächsten Schritt verpufft schnell.


