KONJUNKTUR, Uhr

dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 28.05.2025 - 17.00 Uhr

28.05.2025 - 17:04:58

Frühjahrsbelebung auf dem Arbeitsmarkt bleibt schwachNÜRNBERG - Die Frühjahrsbelebung auf dem deutschen Arbeitsmarkt ist in diesem Jahr ausgesprochen schwach ausgefallen.

ROUNDUP: Frühjahrsbelebung auf dem Arbeitsmarkt bleibt schwach

NÜRNBERG - Die Frühjahrsbelebung auf dem deutschen Arbeitsmarkt ist in diesem Jahr ausgesprochen schwach ausgefallen. Nach bereits geringer Verbesserung in den Monaten März und April sank die Zahl der Arbeitslosen im Mai im Vergleich zum April um lediglich 12.000 auf 2,919 Millionen Menschen. Das sind 197.000 mehr als vor einem Jahr, wie die Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg mitteilte. Die Arbeitslosenquote sank um 0,1 Punkte auf 6,2 Prozent.

Deutschland: Einfuhrpreise fallen erstmals seit einem halben Jahr

WIESBADEN - Die Preise für nach Deutschland importierte Güter sind erstmals seit vergangenem Oktober gefallen. Im Jahresvergleich gingen die Einfuhrpreise um 0,4 Prozent zurück, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte. Im März waren sie noch um 2,1 Prozent und im Februar um 3,6 Prozent gestiegen. Analysten hatten für April im Schnitt eine Stagnation erwartet.

EU-Umfrage: Zufriedenheit mit wirtschaftlicher Lage sinkt

BRÜSSEL - Die Bürgerinnen und Bürger zeigen sich weniger zufrieden mit der europäischen Wirtschaft als noch vor einem halben Jahr. Laut der neuesten "Eurobarometer"-Umfrage bewerten 57 Prozent der Deutschen die wirtschaftliche Lage in der EU als schlecht - vier Prozentpunkte mehr als noch im Herbst. Von den Befragten aus allen EU-Mitgliedsstaaten zogen 48 Prozent ein negatives Fazit - ebenfalls plus vier Prozentpunkte.

EZB-Präsidentin Lagarde will nicht vorzeitig zum Weltwirtschaftsform wechseln

LONDON/FRANKFURT - Die Präsidentin der Europäischen Zentralbank (EZB), Christine Lagarde, will nicht vorzeitig ihr Amt aufgeben, um zum Weltwirtschaftsforum (WEF) zu wechseln. "Präsidentin Lagarde hat sich immer voll und ganz für ihre Aufgabe eingesetzt und ist entschlossen, ihre Amtszeit zu Ende zu führen", sagte eine Pressesprecherin der Europäischen Zentralbank am Mittwoch der "Financial Times".

EU will Freihandelsdeal mit Vereinigten Arabischen Emiraten

BRÜSSEL - Die EU strebt den Abschluss eines Freihandelsabkommens mit den Vereinigten Arabischen Emiraten an. Wie die zuständige Europäische Kommission mitteilte, wurden dafür in Dubai nun offiziell Verhandlungen gestartet. Bei ihnen soll es in den kommenden Monaten um die mögliche Senkung von Zöllen, aber auch um den Handel mit Dienstleistungen, erneuerbarer Energie und kritischen Rohstoffen gehen.

ROUNDUP 2: EU-Kommission: Klimaziel für 2030 in greifbarer Nähe

BRÜSSEL - Die EU-Staaten sind nach einer neuen Analyse der Europäischen Kommission auf gutem Wege, ihr gemeinsames Klimaziel für 2030 zu erreichen. Wenn die Länder ihre Vorhaben und EU-Vorschriften vollständig umsetzten, würden die Emissionen bis 2030 um etwa 54 Prozent gegenüber dem Stand von 1990 gesenkt, teilte die Brüsseler Behörde mit. Ziel der Staatengemeinschaft bis Ende des Jahrzehnts ist eine Reduzierung um 55 Prozent.

EU hat Wirtschaftssanktionen gegen Syrien aufgehoben

BRÜSSEL - Rund ein halbes Jahr nach dem Sturz von Langzeitherrscher Baschar al-Assad hat die EU ihre Wirtschaftssanktionen gegen Syrien komplett aufgehoben. Wie die Vertretung der Mitgliedstaaten in Brüssel mitteilte, soll der Schritt einen schnellen Wiederaufbau des Bürgerkriegslandes ermöglichen. Er umfasst insbesondere auch die Entscheidung, der syrischen Zentralbank und anderen Banken wieder Zugang zum europäischen Finanzmarkt zu ermöglichen.

EZB: Inflationserwartungen der Verbraucher legen weiter zu

FRANKFURT - In der Eurozone sind die Inflationserwartungen der Verbraucher im April weiter gestiegen. Laut einer Umfrage der Europäischen Zentralbank (EZB) erwarten die Konsumenten auf Sicht von 12 Monaten eine Preissteigerung um 3,1 Prozent, wie die EZB am Mittwoch in Frankfurt mitteilte. Dies ist der höchste Wert seit Februar 2024.

Stimmung europäischer Firmen in China erreicht Tiefpunkt

PEKING - Die Stimmung unter europäischen Firmen in China ist einer Umfrage zufolge auf einem Tiefpunkt. Nur noch 29 Prozent der Unternehmen sind hinsichtlich ihrer Wachstumsaussichten in der Volksrepublik für die kommenden zwei Jahre optimistisch, wie die Geschäftsklimaumfrage der Handelskammer der Europäischen Union in China ergab.

Kundenhinweis:ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

/jsl

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