Fund, Kinderleiche

Fund einer Kinderleiche: Polizei wartet auf Obduktionsergebnis

26.06.2024 - 08:53:37

Wann und warum ist das Kind gestorben, das auf einer Wiese tot gefunden wurde? Handelt es sich um den vermissten Arian? Diese Fragen soll die Obduktion klĂ€ren. Die Ergebnisse sind aus mehreren GrĂŒnden wichtig.

Nach dem Fund einer Kinderleiche im Norden Niedersachsens ist unklar, wann genau die Ergebnisse der gerichtsmedizinischen Untersuchung vorliegen. «Das können die Kolleginnen und Kollegen von der Rechtsmedizin Hamburg auch nicht immer genau abschÀtzen», sagte ein Sprecher der Polizei Rotenburg am Morgen.

Er hoffe, dass die Ergebnisse schnellstmöglich vorliegen. «Es werden auch keine DNA-Schnellabgleiche durchgefĂŒhrt», sagte der Sprecher. «Wir warten auf das sichere Ergebnis der Rechtsmedizin. Erst dann können wir mit Sicherheit sagen, ob es sich bei der Kinderleiche um den vermissten Arian handelt.» Die Polizei geht mit hoher Wahrscheinlichkeit davon aus, dass das tote Kind der sechsjĂ€hrige Arian aus Bremervörde ist. Die Untersuchungsergebnisse werden im Laufe dieser Woche erwartet.

Aufarbeitung der Suche nach Arian geplant

Die Obduktion des Leichnams soll zudem klĂ€ren, wann und woran das Kind gestorben ist. Das ist dem Sprecher zufolge auch mit Blick auf die Aufarbeitung der großangelegten Suche nach Arian wichtig, denn der Fundort der Leiche liegt nur wenige Kilometer entfernt vom Wohnort des seit April vermissten Jungen. Die Gegend dort war mehrfach von EinsatzkrĂ€ften abgesucht worden. Die Polizei will die Suche rekonstruieren, um herauszufinden, warum der autistische Junge nicht gefunden wurde. Am Montagnachmittag hatte ein Landwirt das tote Kind bei MĂ€harbeiten auf einer Wiese in Estorf im Landkreis Stade entdeckt.

Arian verschwand am 22. April. Die Polizei ging davon aus, dass das autistische Kind sein Zuhause in Bremervörde-Elm eigenstĂ€ndig verließ, und leitete eine große Suche ein. EinsatzkrĂ€fte und Freiwillige suchten rund eine Woche lang Tag und Nacht nach dem Kind - an Land, aus der Luft und im Wasser. Zeitweise waren bis zu 1200 Helfer an der Suche beteiligt.

@ dpa.de

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