USA, Notfall

Feuer in New Yorker Hochhaus - rund 150 Wohnungen evakuiert

24.01.2026 - 19:31:35

Schwarzer Rauch, Flammen im 16. und 17. Stock: Nach einer Gasexplosion kämpfen Einsatzkräfte stundenlang gegen das Feuer.

  • Das Feuer brach nach einer Gasexplosion aus. - Foto: Uncredited/New York City Fire Department/AP/dpa

    Uncredited/New York City Fire Department/AP/dpa

  • Die New Yorker Feuerwehr kämpfte rund vier Stunden gegen einen Brand in einem Hochhaus in der Bronx. (Illustration) - Foto: Yuki Iwamura/AP/dpa

    Yuki Iwamura/AP/dpa

Das Feuer brach nach einer Gasexplosion aus. - Foto: Uncredited/New York City Fire Department/AP/dpaDie New Yorker Feuerwehr kämpfte rund vier Stunden gegen einen Brand in einem Hochhaus in der Bronx. (Illustration) - Foto: Yuki Iwamura/AP/dpa

Eine Gasexplosion hat einen Brand in einem Hochhaus im New Yorker Bezirk Bronx verursacht. Dabei kam Medienberichten zufolge ein Mensch ums Leben, 14 weitere wurden verletzt, einer davon lebensgefährlich. Alle wurden demnach in örtliche Krankenhäuser gebracht. Auch ein Feuerwehrmann wurde verletzt, allerdings nicht lebensgefährlich. Rund 150 Wohnungen mussten evakuiert werden.

Die Feuerwehr war in der Nacht zum Samstag zu dem 17-geschossigen Komplex gerufen worden, weil dort Gasgeruch gemeldet worden war, wie die «New York Times» unter Berufung auf Behörden berichtete. Die Explosion ereignete sich demnach, während sich die Feuerwehrleute im Gebäude aufhielten. Daraufhin hätte sich das Feuern auf mehrere Wohnungen im 16. und 17. Stockwerk ausgebreitet.

Bürgermeister Mamdani: «Mein Herz ist bei allen Betroffenen»

Fotos und Videos, die im Internet kursierten, zeigten Flammen im oberen Bereich des Gebäudes und aufsteigenden schwarzen Rauch. John Esposito, der Chef der Feuerwehr, beschrieb den Vorfall der Zeitung als «sehr, sehr gefährlichen Einsatz». Bis das Feuer gelöscht worden sei, hab es rund vier Stunden gedauert. Die Behörden teilten dem «New York Times»-Bericht zufolge mit, die Ursache des Gaslecks werde untersucht.

«Mein Herz ist bei allen Betroffenen und ich bin unseren Ersthelfern zutiefst dankbar», erklärte der neue New Yorker Bürgermeister Zohran Mamdani in einem Social-Media-Beitrag. 

Erst Mitte Januar war in der New Yorker Bronx ein Wohngebäude teilweise eingestürzt. Der Kaminschacht des 20-stöckigen Hauses sei dem Anschein nach in sich zusammengekracht, wie die Feuerwehr damals mitgeteilt hatte. Zuvor habe es Berichte über eine Explosion gegeben, hieß es weiter.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Trump deutet Umschwenken in Minneapolis an. Jetzt schlägt der Präsident plötzlich mildere Töne an. Dafür gibt es Gründe. Der öffentliche Druck auf die US-Regierung ist nach den Todesschüssen von Minneapolis nochmals gestiegen. (Unterhaltung, 27.01.2026 - 05:49) weiterlesen...

Medien: Grenzschutz-Kommandeur soll Minneapolis verlassen. Jetzt soll er nach Medienberichten abgezogen werden. Kommandeur Gregory Bovino ist zum Gesicht der umstrittenen Einsätze von Bundesbeamten in Minneapolis geworden. (Ausland, 26.01.2026 - 23:31) weiterlesen...

Merz besorgt über «Ausmaß der Gewaltanwendung» in den USA. Der Kanzler macht jetzt eine Ausnahme. Es ist ein ungeschriebenes Gesetz, dass Regierungschefs innere Angelegenheiten verbündeter Länder nicht kommentieren. (Politik, 26.01.2026 - 19:45) weiterlesen...

Eiskalter Wintersturm legt weite Teile der USA lahm. Mehr als 10 Tote sind in Verbindung mit dem Unwetter zu beklagen. Menschenleere Straßen, Stromausfall, Flughäfen dicht: Die Auswirkungen des Wintersturms in den USA werden immer weitreichender. (Unterhaltung, 26.01.2026 - 13:12) weiterlesen...

Weitere Tote in US-Extremwinter So viel Kälte und Schnee gab es in manchen US-Regionen schon äußerst lange nicht mehr: Die Folgen des harschen Winterwetters in den USA fordern weitere Menschenleben. (Unterhaltung, 26.01.2026 - 10:14) weiterlesen...

Minneapolis: Nach Todesschüssen breitet sich Protest aus. Demokraten wollen im US-Parlament Druck aufbauen - und drohen mit einer Blockade. Schon wieder stirbt in Minneapolis ein US-Bürger nach Schüssen von Bundesbeamten. (Ausland, 26.01.2026 - 05:22) weiterlesen...