Schweiz, Feuer

Trauerfeier nach Inferno von Crans-Montana

09.01.2026 - 14:08:21

Minutenlang läuten in der Schweiz die Glocken für die Opfer der Feuerkatastrophe. Überlebende, Angehörige und Staatschefs gedenken der überwiegend jungen Toten und Verletzten.

  • Nationaler Trauertag nach dem Brand in der Silvesternacht. - Foto: Pierre Albouy/REUTERS POOL KEYSTONE/dpa

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  • Die Staatsspitze der Schweiz war bei der Trauerfeier anwesend. - Foto: Fabrice Coffrini/AFP POOL KEYSTONE/dpa

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Nationaler Trauertag nach dem Brand in der Silvesternacht. - Foto: Pierre Albouy/REUTERS POOL KEYSTONE/dpaDie Staatsspitze der Schweiz war bei der Trauerfeier anwesend. - Foto: Fabrice Coffrini/AFP POOL KEYSTONE/dpa

Mit einer Trauerminute hat die offizielle Gedenkfeier für die 40 Toten des Infernos im Schweizer Skiort Crans-Montana begonnen. Die Veranstaltung im nahe gelegenen Martigny galt auch den knapp 120 Menschen, die bei dem Brand in einer Bar in der Silvesternacht großteils schwer verletzt wurden. In der ganzen Schweiz wurden fünf Minuten lang Kirchenglocken zum Gedenken an die überwiegend jungen Opfer geläutet.

Zu der Trauerfeier waren auch Spitzenpolitiker aus europäischen Ländern geladen, aus denen Tote und Verletzte stammten, darunter die Präsidenten Frankreichs und Italiens, Emmanuel Macron und Sergio Mattarella. Laut dem Programm sollten der Schweizer Präsident Guy Parmelin zu Wort kommen sowie drei Jugendliche, die bei dem Brand vor Ort waren.

Auch Winfried Kretschmann unter den Trauergästen

Die Veranstalter der Trauerfeier sprachen von rund 700 Gästen, darunter etwa 150 Angehörige. Unter den Opfern waren keine Deutsche, doch elf Überlebende werden in Kliniken in Deutschland behandelt - unter anderem auch in Baden-Württemberg. Deshalb nahm auch Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) an der Feier teil.

Ermittler gehen davon aus, dass eine funkensprühende Partyfontäne eine Schaumstoff-Verkleidung an der Decke der Bar «Le Constellation» in Brand setzte.

@ dpa.de

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