Kurioses, Deutschland

Verletzter Kormoran pickt gegen Tür von Notaufnahme

15.02.2026 - 20:07:09

Es klingt unglaublich: Ein Kormoran, in dessen Schnabel sich ein Angelhaken festgesetzt hat, reagiert genau richtig: Er macht sich bei einer Notaufnahme bemerkbar.

  • Kormorane sind eigentlich menschenscheu. (Symbolbild) - Foto: Stefan Sauer/dpa

    Stefan Sauer/dpa

  • Der Vogel hatte einen für ihn gefährlichen Angelhaken im Schnabel. - Foto: -/Feuerwehr Bremen/dpa

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  • Die Feuerwehr rettet auch regelmäßig Tiere in Not. - Foto: -/Feuerwehr Bremen/dpa

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  • Der Kormoran stand am Sonntag vor der Notaufnahme. - Foto: -/Feuerwehr Bremen/dpa

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Kormorane sind eigentlich menschenscheu. (Symbolbild) - Foto: Stefan Sauer/dpaDer Vogel hatte einen für ihn gefährlichen Angelhaken im Schnabel. - Foto: -/Feuerwehr Bremen/dpaDie Feuerwehr rettet auch regelmäßig Tiere in Not. - Foto: -/Feuerwehr Bremen/dpaDer Kormoran stand am Sonntag vor der Notaufnahme. - Foto: -/Feuerwehr Bremen/dpa

Ein Kormoran mit einem Angelhaken im Schnabel hat sich bei der Notaufnahme einer Klinik bemerkbar gemacht: Der Wildvogel habe dort mit dem Schnabel gegen die Scheibe der Eingangstür gepickt, teilte die Feuerwehr mit. Sie war am Nachmittag von den Mitarbeitern der Notaufnahme am Klinikum Links der Weser in Bremen alarmiert worden.

Feuerwehr-Einsatzkräfte fuhren dann zu der Klinik. «Im weiteren Verlauf wurde in einem tollen Zusammenwirken zwischen Berufsfeuerwehr und medizinischem Personal der Notaufnahme der Angelhaken entfernt und die Wunde bestmöglich versorgt», hieß es weiter. Danach wurde der Vogel in der Parkanlage des Klinikums wieder in die Freiheit entlassen.

Angelhaken in Schnabel ist sehr gefährlich

Ein Kormoran ist ein großer, schwarz glänzender Wasservogel mit langem Hals, keilförmigem Kopf und einem markanten scharfen Schnabel mit Hakenspitze. Eigentlich seien die Vögel scheu, schreibt die Feuerwehr. Und: «Ein Angelhaken im Vogelschnabel ist für das Tier extrem gefährlich - Infektionen, Schmerzen, sogar Verhungern wären möglich.»

@ dpa.de

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