USA, Regierung

Trump will Washingtons Kennedy Center für Umbau schließen

02.02.2026 - 01:19:23

Als Donald Trump dem Kulturhaus seinen eigenen Namen hinzufügen ließ, gab es von Künstlern Protest. Jetzt treibt der Präsident den Umbau voran.

Erst hat US-Präsident Donald Trump dem Kennedy Center in Washington unter öffentlichem Protest seinen eigenen Namen hinzugefügt, jetzt will er das Kulturhaus nach seinen Wünschen umgestalten. Dafür solle das «Trump Kennedy Center» im Herzen der US-Hauptstadt im Juli für rund zwei Jahre schließen, kündigte der Republikaner auf seiner Plattform Truth Social an. Trump will eigenen Angaben zufolge aus dem Haus den besten Ort für Musik, Kunst und Entertainment weltweit machen. Die US-Regierung betonte immer wieder, dass der Komplex in einem schlechten Zustand und renovierungsbedürftig sei.

In dem prunkvollen Bau des Kennedy Centers am Potomac-Fluss werden traditionell alle Genres von Theater, Tanz und Musik gezeigt. Das Haus wurde nach dem früheren Präsidenten John F. Kennedy (1917-1963) benannt. Im Dezember wurde Trumps Name offiziell hinzugefügt. Das hatte zu Protest geführt: Mehrere Künstlerinnen und Gruppen sagten ihre Auftritte ab. 

Trump hatte bereits kurz nach seinem Amtsantritt mehrere Mitglieder des Kuratoriums des Kennedy Centers entlassen, selbst den Vorsitz übernommen und den früheren US-Botschafter in Deutschland, Richard Grenell, zum Präsidenten gemacht.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Trump unterschreibt Haushaltspaket: Shutdown beendet. Nun gibt es eine Einigung - fürs Erste. Ein Streit um die Finanzierung des Heimatschutzministeriums, zu dem auch die Einwanderungsbehörde ICE gehört, hatte einen Regierungsstillstand ausgelöst. (Ausland, 03.02.2026 - 22:43) weiterlesen...

US-Parlament ebnet Weg für Ende des Shutdowns. Nun scheint ein Kompromiss gefunden. Ein Streit um die Finanzierung des Heimatschutzministeriums, zu dem auch die Einwanderungsbehörde ICE gehört, hatte einen Regierungsstillstand ausgelöst. (Politik, 03.02.2026 - 20:12) weiterlesen...

Clintons wollen aussagen - Ärger für britischen Ex-Minister. Bisher hatte der Ex-US-Präsident eine Aussage vor dem Kongress verweigert. Jetzt lenkt er ein. Auch in London schlägt der Skandal Wellen. Bill Clinton taucht mehrfach in den Epstein-Akten auf. (Ausland, 03.02.2026 - 13:19) weiterlesen...

China verbietet versteckte Auto-Türgriffe Fast magisch im Auto verschwindende Türgriffe: In China bieten viele Hersteller diese dank Tesla populär gewordene Technik schon länger an. (Wissenschaft, 03.02.2026 - 09:49) weiterlesen...

Trump will eine Milliarde Dollar von Elite-Uni Harvard. Nun erhöht der US-Präsident den Druck auf die Universität. Ein Bericht der «New York Times» bringt neuen Schwung in den Streit zwischen Donald Trump und Harvard. (Ausland, 03.02.2026 - 07:30) weiterlesen...

Clintons in Epstein-Fall zu Aussage vor US-Kongress bereit. Lange hatte der ehemalige US-Präsident eine Aussage dazu verweigert. Jetzt lenkt er ein – zusammen mit Hillary. Bill Clinton taucht wiederholt in den Dokumenten aus dem Epstein-Fall auf. (Ausland, 03.02.2026 - 06:39) weiterlesen...