Sabotage in Berlin: Mittelstandsverband fordert Krisen-SEK
06.01.2026 - 01:00:00Der CDU-Wirtschaftsrat forderte die Bundesregierung auf, Lücken in der Resilienz der Energieinfrastruktur zu identifizieren und zu schließen. "Insbesondere muss dringend eine Lösung für die zunehmende Bedrohung von Infrastruktureinrichtungen durch Drohnenüberflüge gefunden werden. Die bei diesen Überflügen mutmaßlich geschossenen Fotos könnten möglicherweise bereits für die Planung weiterer Anschläge genutzt werden", warnte Steiger.
Schon heute sei das Stromnetz Ziel hybrider und cyberbasierter Angriffe. "Das ist keine abstrakte Zukunftsgefahr, sondern bereits heute Realität", sagte Steiger. "Notwendig ist daher ein strategischer Kurswechsel: weg von fragmentierten Zuständigkeiten, hin zu einem integrierten, handlungsfähigen Schutzsystem für kritische Infrastrukturen."
Es brauche nun Investitionen in Prävention, Redundanzen, Notfallkonzepte und Schulungen. "Unternehmen und Betreiber kritischer Infrastrukturen müssen stärker in nationale Sicherheitskonzepte eingebunden werden - als Partner, nicht nur als Adressaten von Regulierung. Cybersicherheit und hybrider Schutz sind Standortpolitik und müssen entsprechend priorisiert und finanziert werden", forderte der Generalsekretär des CDU-Wirtschaftsrates.


