Grüne wollen härteres Vorgehen gegen Schrottimmobilien
16.01.2026 - 00:00:00Das dürfe nicht so weitergehen. "Es muss Schluss sein mit dem Prinzip: maximaler Profit, minimale Verantwortung. Die Bundesregierung muss endlich gegen das Problem der Schrottimmobilien vorgehen, um den Zustand verwahrloster Immobilien zu verbessern und endlich für menschenwürdiges Wohnen zu sorgen", so Dröge.
Schrottimmobilien, die "jahrelang vor sich hin modern", wirkten "wie Gift für das Vertrauen in die Problemlösungsfähigkeit der Kommunen und des Staates insgesamt", sagte die Grünen-Politikerin Sylvia Rietenberg. "Das darf nicht sein und gefährdet unsere Demokratie."
Dazu gehörte ein Ausbau der städtebaulichen Gebote. "Vor- und Ankaufsrechte müssen zu einem echten Instrument kommunaler Gestaltungsmacht werden", so Rietenberg, die Mitglied im Ausschuss für Wohnen, Stadtentwicklung, Bauwesen und Kommunen ist. "Bislang sind sie nur viel zu selten anwendbar, mit rechtlichen Risiken behaftet und darüber hinaus müssten die Kommunen meistens viel zu hohe Spekulationspreise bezahlen."


