Eröffnungsfeier, Italien

Tribut an Italien: Eröffnungsfeier der Winterspiele beginnt

06.02.2026 - 20:01:05

Zwei olympische Feuer, vier Orte für die Athletenparade und Stars wie Mariah Carey: Die Eröffnungsfeier zeigt den besonderen Charakter der Winterspiele in Norditalien.

Mit einem Tribut an die Schönheit und die Kunst Italiens hat die Eröffnungsfeier der Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina d'Ampezzo begonnen. Die auf knapp drei Stunden angelegte Show unter dem Motto «Armonia» (Harmonie) sollte in ihrer Gestaltung den Charakter dieser dezentralen Spiele widerspiegeln. Zum ersten Mal in der olympischen Geschichte gibt es offiziell zwei Gastgeberstädte.

Die Wettbewerbe gehen in insgesamt sieben verschiedenen Orten im Norden Italiens über die Bühne. Es sind die geografisch bislang am weitesten verteilten Winterspiele. Auch die Zeremonie zum Auftakt mit der Parade der Sportlerinnen und Sportler wurde auf vier Orte verteilt. Neben der zentralen Feier im 100 Jahre alten San-Siro-Stadion in Mailand, das durch den Fußball berühmt ist, werden Teile der Show in Cortina, Predazzo und Livigno aufgeführt.

Erstmals gibt es auch zwei olympische Feuer - eines am Arco della Pace (Friedensbogen) in der Innenstadt von Mailand und eines auf der Piazza Dibona in Cortina. 

Mariah Carey singt, Trump-Vize als Ehrengast

Die deutschen Fahnenträger, Skispringerin Katharina Schmid und Eishockey-Superstar Leon Draisaitl, sollten ebenfalls an verschiedenen Orten auftreten. Schmid übernahm ihre Rolle in Predazzo. Draisaitl sollte einen anderen Teil des deutschen Teams in die Mailänder Arena führen.

130 der 185 deutschen Olympia-Teilnehmer hatten sich für die Eröffnungsfeier angekündigt. Die deutsche Delegation sollte als 32. der 92 Teilnehmer-Nationen das Stadion von Mailand betreten.

Neben US-Idol Mariah Carey zieren Andrea Bocelli, Laura Pausini, Cecilia Bartoli und der Pianist Lang Lang die musikalische Besetzungsliste für die Auftaktparty. Auf der Ehrentribüne wurden US-Vizepräsident JD Vance sowie mehr als 50 Staats- und Regierungschefs erwartet. Deutschland wurde durch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier vertreten.

@ dpa.de