Weltcup, Deutschland

Letztes Schießen entscheidet: DSV-Quartett wird Fünfter

11.01.2026 - 12:31:15

Viel hat nicht gefehlt: Doch auch vor heimischer Kulisse verpassen die deutschen Biathleten das erste Staffel-Podium in diesem Winter.

Im spannendsten Staffelrennen der jüngeren Biathlon-Historie haben die deutschen Skijäger ihr erstes Podium in dieser Saison knapp verpasst. Zum Abschluss des Heim-Weltcups in Oberhof kamen Justus Strelow, Lucas Fratzscher, Philipp Nawrath und David Zobel trotz großen Kampfes nach 4 x 7,5 Kilometer auf Platz fünf. 

Auf den Olympia-Favoriten Norwegen, der vor Frankreich (+ 2,6 Sekunden), Schweden (+ 3,8 Sekunden) und Italien (+ 4,8 Sekunden) siegte, fehlten nach zehn Nachladern nur 5,4 Sekunden. Fünf Teams in einem Staffelrennen innerhalb von nur gut sechs Sekunden, eine absolute Seltenheit. Die Norweger und Franzosen kompensierten sogar zwei Strafrunden, Italien eine. 

«Dieses Rennen wird mir für ewig in Erinnerung bleiben», sagte der für den erkrankten Philipp Horn aufgestellte Zobel. Er verkaufte sich teuer, auch wenn er im Schlussspurt gegen die Besten keine Chance hatte. 

Fratzscher und Zobel empfehlen sich für Ruhpolding

«Schade, dass es knapp nicht gereicht hat. Aber wir sind sehr zufrieden. Es ist so knüppelhart im Herrenbereich, da muss alles genau stimmen», sagte Bundestrainer Tobias Reiter. Mit Blick auf den Weltcup in Ruhpolding in der kommenden Woche gebe das Rennen Selbstvertrauen. Vor allem Zobel und Fratzscher bekommen dort eine weitere Chance, ihnen fehlt noch die Olympia-Norm.

Bisher hatte das DSV-Quartett in den Staffelrennen die Ränge vier und fünf erreicht. In Ruhpolding steht am kommenden Donnerstag das letzte Staffelrennen vor den Winterspielen an.

@ dpa.de

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