Zink, Strategien

Zink: Neue Strategien gegen Entzündungen und Infekte

02.01.2026 - 21:23:12

Die Bioverfügbarkeit von Zink ist entscheidender als die reine Menge. Experten empfehlen gezielte Lebensmittelkombinationen, um chronische Entzündungen und Atemwegsinfekte zu bekämpfen.

Immunologen fordern einen Paradigmenwechsel bei der Zinkversorgung. Neue Studien zeigen: Nicht die Menge, sondern die gezielte Kombination von Lebensmitteln entscheidet über die Wirkung gegen chronische Entzündungen und Atemwegsinfekte.

Der Schlüssel liegt in der Bioverfügbarkeit

Die Forschung rückt von der reinen Dosis-Erhöhung ab. Stattdessen plädieren Experten für “Zink-Optimierung”. Entscheidend ist die Bioverfügbarkeit – also wie viel des Spurenelements der Körper aus der Nahrung tatsächlich aufnehmen kann. Pflanzliche Quellen wie Hülsenfrüchte enthalten zwar Zink, setzen es aber oft nur schwer frei.

Die effizientesten Zink-Lieferanten:
* Austern und Meeresfrüchte gelten als Goldstandard.
* Rindfleisch und Innereien fördern die Resorption durch Proteine.
* Kürbiskerne und Hanfsamen sind die besten pflanzlichen Optionen.

Food-Pairing statt isolierter Nährstoffe

Die neue Strategie heißt “Food-Pairing”. Die gleichzeitige Aufnahme von tierischem Protein kann die Zinkaufnahme aus pflanzlichen Quellen deutlich steigern. Gleichzeitig warnen Fachleute vor “Zink-Räubern”: Hochdosierte Eisenpräparate oder sehr kalziumreiche Mahlzeiten hemmen die Aufnahme.

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Die Empfehlung lautet daher, zinkreiche Mahlzeiten zeitlich von anderen Mineralstoffquellen zu trennen. So kann der Darm die Transporter exklusiv für Zink nutzen. Das gilt besonders für Risikogruppen wie Senioren.

Gezielte Wirkung gegen Entzündungsbotenstoffe

Neue Erkenntnisse zeigen ein detaillierteres Bild. Ein Zinkmangel steht im direkten Zusammenhang mit der Hochregulation des Entzündungsbotenstoffs Interleukin-13 (IL-13). Eine gute Versorgung kann diese gefährliche überschießende Reaktion – den Zytokinsturm – dämpfen.

Forscher der Vanderbilt University fanden heraus, dass Zinkmangel die Lunge anfälliger für bakterielle Superinfektionen macht. Die antientzündliche Wirkung greift also gezielt in die Signalwege ein, die bei schweren Infekten entgleisen.

Trend zur personalisierten Immunonutrition

Der Fokus auf Zink ist Teil eines größeren Trend zur “Immunonutrition”. Die Lebensmittelindustrie reagiert bereits: Immer mehr Produkte werben mit “hoher Bioverfügbarkeit” statt pauschaler Mengenangaben.

Klinische Beobachtungen stützen den Kurs. Ärzte berichten von milderen Infektverläufen bei Patienten mit optimiertem Zinkstatus. Für die Zukunft erwarten Experten zugänglichere Tests, die den Zinkstatus in den Zellen messen. Das könnte personalisierte Ernährungspläne ermöglichen, die genau auf den Entzündungsstatus des Einzelnen zugeschnitten sind.

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