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Xiaomi stellt 2026 den Support für 13 beliebte Smartphones ein

29.01.2026 - 02:02:12

Xiaomi beendet 2026 die Update-Versorgung für über ein Dutzend Modelle, darunter Flaggschiffe und Bestseller. Millionen Nutzer erhalten keine Sicherheitsupdates mehr.

Xiaomi beendet dieses Jahr die Software-Pflege für über ein Dutzend Modelle – darunter Flaggschiffe und Bestseller. Für Millionen Nutzer bedeutet das das Ende von Sicherheitsupdates.

Betroffen sind Geräte aus dem Jahr 2022 und frühem 2023 der Marken Xiaomi, Redmi und POCO. Sie erhalten ab 2026 keine kritischen Sicherheits-Patches, Android-Updates oder neue Versionen des hauseigenen HyperOS mehr. Der Schritt ist branchenüblich, zwingt Besitzer älterer Handys aber zum Umstieg, wenn sie Wert auf Sicherheit legen.

Flaggschiff-Modelle vor dem Aus

Besonders im Fokus: die einstigen Top-Modelle der Xiaomi-12-Serie. Das Xiaomi 12 und 12 Pro bekommen im März 2026 den letzten Sicherheitsupdate. Das Xiaomi 12 Lite folgt im Juli. Die leistungsstärkeren Modelle 12T und 12T Pro werden noch bis Oktober gepflegt. Alle werden auf HyperOS 3 basierend auf Android 15 eingefroren – und damit anfällig für neu entdeckte Sicherheitslücken.

Midrange-Bestseller und Budget-Helden betroffen

Die EOL-Liste trifft auch den volumenstarken Kern des Konzerns: die Redmi Note-12-Serie, ein globaler Verkaufsschlager. Der Support für das Redmi Note 12 5G endet im März, für die Pro-Varianten zwischen April und Oktober 2026. Auch Einsteigermodelle wie das Redmi 12C, A2 und A2+ verlieren früh im Jahr die Update-Garantie. Da diese Geräte millionenfach verkauft wurden, ist die Reichweite der Maßnahme enorm.

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POCO-Favoriten für Enthusiasten fallen weg

Die leistungsorientierte Submarke POCO bleibt nicht verschont. Für die Anfang 2023 erschienenen Modelle POCO X5 5G und X5 Pro 5G endet der Support bereits im ersten Quartal, beim Pro-Modell sogar schon im Februar. Ein besonderer Dämpfer für die Tech-Community: Die hochgelobten Modelle POCO F5 und F5 Pro erhalten ihren letzten Patch im Mai. Die vergleichsweise kurze Support-Zeit des leistungsstarken F5 stößt bei Fans auf Unverständnis.

Was „End-of-Life“ für Nutzer bedeutet

Das Gerät wird nicht sofort unbrauchbar. Telefonie, Apps und Grundfunktionen laufen weiter. Doch der Ausfall der Sicherheitsupdates ist ein gravierendes Risiko. Die Geräte sind nicht mehr vor neuer Malware und künftigen Sicherheitslücken geschützt. Zudem entgehen den Nutzern neue Features und Optimierungen. Experten raten Besitzern betroffener Modelle zum Wechsel – besonders, wer das Smartphone für Banking oder andere sensible Aufgaben nutzt.

Xiaomi passt seine Support-Politik an

Das Aus für die 2022/23-Modelle markiert eine Übergangsphase. Während für sie nur zwei bis drei Jahre Support zugesagt wurde, hat Xiaomi seine Politik bei neueren Geräten deutlich verbessert. Unter dem Druck von Wettbewerbern wie Samsung und Google bietet der Konzern für aktuelle High-End-Modelle nun bis zu fünf Jahre Updates an. Das bedeutet mehr Langzeitwert für neue Kunden – ist aber kein Trost für die Besitzer der nun ausgemusterten 13 Modelle.

@ boerse-global.de