WOOP-Methode, Neujahrsvorsätze

WOOP-Methode: So setzen Sie Ihre Neujahrsvorsätze endlich um

20.01.2026 - 05:26:12

Die von Gabriele Oettingen entwickelte WOOP-Methode kombiniert mentale Kontrastierung mit Wenn-dann-Plänen, um persönliche und berufliche Ziele effektiv umzusetzen und innere Hindernisse zu überwinden.

Die WOOP-Methode hilft, mentale Hürden zu überwinden und Ziele konsequent zu verfolgen. Die von Psychologin Gabriele Oettingen entwickelte Technik kombiniert Wunschdenken mit realistischer Hindernisanalyse. In Zeiten ständiger Ablenkung gewinnt dieser wissenschaftlich fundierte Ansatz neue Bedeutung.

Was steckt hinter dem WOOP-Akronym?

Die Methode basiert auf vier aufeinander aufbauenden Schritten. Sie soll Wünsche in handfeste Pläne verwandeln.

  • Wish (Wunsch): Zuerst wird ein klares, herausforderndes, aber erreichbares Ziel formuliert.
  • Outcome (Ergebnis): Dann stellt man sich das beste Ergebnis und die damit verbundenen positiven Gefühle lebhaft vor.
  • Obstacle (Hindernis): Hier kommt der entscheidende Twist: Man identifiziert die größte innere Hürde, zum Beispiel Prokrastination oder mangelnde Motivation.
  • Plan (Plan): Abschließend wird eine „Wenn-dann-Regel“ festgelegt. Sie verknüpft das Hindernis mit einer konkreten Handlung zur Überwindung.

Mentale Kontrastierung: Der Turbo für die Motivation

Die Wirksamkeit von WOOP fußt auf zwei psychologischen Prinzipien. Der erste Hebel ist die mentale Kontrastierung. Dabei stellt das Gehirn das gewünschte Ergebnis dem identifizierten Hindernis gegenüber.

Diese Spannung macht klar: Die schöne Zukunft ist noch nicht Realität. Es muss Energie mobilisiert werden. Reines positives Denken kann trügerisch zufriedenstellen und die Motivation sogar senken. Die Kontrastierung hingegen treibt an.

Der zweite Hebel sind Implementierungsintentionen, also die „Wenn-dann-Pläne“. Sie aktivieren eine Art mentalen Autopiloten. In der kritischen Situation muss dann nicht mehr neu über Willenskraft nachgedacht werden – die vorbereitete Reaktion läuft automatisch ab.

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Wo die Methode heute schon hilft

WOOP ist flexibel einsetzbar, von kurzfristigen Vorhaben bis zu Lebensveränderungen.

  • Im Beruf: Sie steigert die Produktivität, hilft bei Karriereplanung und verbessert Teamfeedback. Coaches nutzen sie gegen Prokrastination.
  • Für die Gesundheit: Studien zeigen Erfolge bei mehr Sport, gesünderer Ernährung und reduziertem Alkoholkonsum. Die Methode unterstützt auch Schmerzpatienten und die Rehabilitation.
  • In der Bildung: Schüler und Studierende erreichen damit ihre Lernziele besser und verbessern ihre Aufmerksamkeit.

Warum WOOP mehr kann als SMART-Ziele

Verglichen mit der bekannten SMART-Methode geht WOOP einen Schritt weiter. SMART definiert, was erreicht werden soll. WOOP adressiert das Wie der Umsetzung und packt die inneren Widerstände direkt an.

Die intensive Auseinandersetzung mit Wunsch und Hindernis hilft sogar bei der Priorisierung. Manchmal wird klar, dass ein Ziel nicht erstrebenswert ist oder das Hindernis zu groß – dann ermöglicht die Methode ein bewusstes Loslassen.

Kritiker fragen, ob WOOP bei extrem komplexen Zielen an Grenzen stoßen könnte. Die Forschung zeigt jedoch eine breite Wirksamkeit, die unabhängig von Alter oder Kultur ist.

Die Zukunft von WOOP ist digital

Die Prinzipien der Methode halten zunehmend Einzug in digitale Tools und Online-Kurse. Diese sollen den Zugang erleichtern. Erwartet wird, dass solche Anwendungen bald fester Teil betrieblicher Gesundheitsprogramme und E-Learning-Plattformen sind.

Die Forschung will nun vor allem eines genauer verstehen: Wie stärkt die regelmäßige WOOP-Anwendung langfristig die mentale Resilienz und das Wohlbefinden?

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