WhatsApp: Weiterleiten von Fake-Polizeimeldungen wird teuer
09.02.2026 - 19:17:11Eine unbedachte Weiterleitung auf WhatsApp kann teuer werden. Sicherheitsbehörden warnen aktuell eindringlich vor gefälschten Nachrichten, die angeblich von der Polizei stammen. Wer solche Falschmeldungen verbreitet, riskiert empfindliche Strafen – auch wenn er sie nicht selbst erstellt hat.
Landeskriminalämter und das Bundeskriminalamt (BKA) beobachten eine anhaltende Gefahr durch Betrugsmaschen auf Messenger-Diensten. Kriminelle nutzen gezielt das Vertrauen in staatliche Autoritäten aus, um Desinformation zu streuen oder zu betrügerischen Handlungen zu verleiten. Aus Unwissenheit weitergeleitete Inhalte schützen nicht vor Strafe.
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Wann wird das Weiterleiten strafbar?
Die Strafbarkeit beginnt nicht erst beim Erstellen. Auch das bewusste oder fahrlässige Weiterleiten kann juristische Folgen haben. Entscheidend ist oft der Vorsatz. Wer eine Nachricht weiterleitet, obwohl er an ihrer Echtheit zweifelt, handelt mit bedingtem Vorsatz.
Mehrere Paragrafen des Strafgesetzbuches (StGB) können greifen:
* Amtsanmaßung, wenn der Eindruck einer offiziellen Behörde erweckt wird.
* Volksverhetzung (§ 130 StGB) oder Störung des öffentlichen Friedens.
* Verbreitung von verleumderischen Inhalten.
Juristen betonen: Politische Verbote in Deutschland kann nur das Bundesverfassungsgericht aussprechen – niemals die Polizei per WhatsApp.
Diese Betrugsmaschen kursieren aktuell
Die Polizei warnt vor ständig neuen Betrugsversuchen. Dazu gehören:
* Erfundene Warnungen vor Einbrecherbanden mit glaubwürdig wirkenden Details.
* Gefälschte Fahndungsaufrufe.
* Betrugsversuche, bei denen sich Täter als hilfsbedürftige Angehörige ausgeben.
* Unseriöse Jobangebote, die in Geldwäsche verstricken sollen.
Das Landeskriminalamt Niedersachsen weist besonders auf letztere Masche hin. Die Vielfalt zeigt, wie anpassungsfähig die Täter sind.
So schützen Sie sich richtig
Die oberste Regel lautet: Leiten Sie Nachrichten unbekannter Herkunft niemals ungeprüft weiter.
Empfohlene Schritte bei verdächtigen Nachrichten:
1. Innehalten und prüfen: Ist die Information plausibel? Würde die Polizei so kommunizieren?
2. Quelle verifizieren: Prüfen Sie die Warnung auf den offiziellen Webseiten oder Social-Media-Kanälen Ihrer Landespolizei.
3. Keine Daten preisgeben: Klicken Sie nicht auf Links und geben Sie niemals Passwörter oder Bankdaten preis.
4. Absender blockieren und melden: Nutzen Sie die Blockier- und Meldefunktion von WhatsApp.
5. Anzeige erstatten: Sind Sie Opfer geworden oder erhielten strafbare Inhalte? Sichern Sie Screenshots und erstatten Sie Anzeige.
Vertrauen in Behörden wird untergraben
Gefälschte Polizeimeldungen richten auch gesellschaftlichen Schaden an. Sie untergraben das Vertrauen in staatliche Institutionen, können Panik auslösen oder Vorurteile schüren. Die schnelle Verbreitung in Messenger-Gruppen macht eine zeitnahe Richtigstellung für Behörden extrem schwierig. Jeder Einzelne trägt daher Mitverantwortung, die Verbreitung von Desinformation zu stoppen.
Medienkompetenz wird immer wichtiger
Experten gehen davon aus, dass Betrugsversuche über Messenger weiter zunehmen werden. Der wirksamste Schutz ist eine starke Medienkompetenz. Die Fähigkeit, Quellen kritisch zu bewerten und verantwortungsbewusst mit Informationen umzugehen, ist der zentrale Baustein für sichere digitale Kommunikation.
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