WhatsApp Web: Bald auch Gruppen-Anrufe im Browser möglich
19.01.2026 - 02:39:12Der Messenger-Dienst WhatsApp arbeitet an einem lange erwarteten Update: Künftig sollen auch über die Browser-Version Gruppen-Sprachanrufe und Videochats möglich sein. Das würde die Web-Oberfläche endlich mit den Desktop- und Mobil-Apps gleichziehen.
Bisher war WhatsApp Web auf Text- und Mediennachrichten beschränkt. Für Gruppenanrufe mussten Nutzer auf ihr Smartphone oder die installierbare Desktop-App wechseln. Diese unterstützt seit März 2023 verschlüsselte Videochats mit bis zu acht und Sprachanrufe mit bis zu 32 Teilnehmern. Die neue Entwicklung, über die am 19. Januar 2026 berichtet wurde, zielt darauf ab, genau diese Funktionslücke zu schließen. In den Gruppenchats der Web-Oberfläche sollen entsprechende Anruf-Symbole erscheinen.
Die Integration verspricht mehr Komfort, besonders für Nutzer an öffentlichen oder geteilten Computern, auf denen keine Software installiert werden kann. Meta verfolgt damit das Ziel, eine nahtlose Nutzererfahrung über alle Plattformen hinweg zu schaffen.
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Strategischer Schachzug im Wettbewerb
Die Aufrüstung von WhatsApp Web ist auch ein klarer strategischer Schritt im Wettkampf mit etablierten Videokonferenz-Diensten wie Zoom, Google Meet und Microsoft Teams. Diese bieten bereits seit langem leistungsstarke browserbasierte Anrufe an. Mit der neuen Funktion senkt Meta die Hürde für seine zwei Milliarden Nutzer, direkt in Echtzeit zu kommunizieren – ohne die gewohnte Plattform verlassen zu müssen.
Besonders für kleine und mittlere Unternehmen (KMU), die WhatsApp intensiv für Kunden- und Teamkommunikation nutzen, ist das ein großer Vorteil. Es entfällt der Wechsel zu einem separaten Konferenztool für Besprechungen. Die Entwicklung folgt auf andere jüngere Verbesserungen wie Bildschirmfreigabe mit Audio und eine „Sprecher-Hervorhebung“ in Gruppenanrufen.
Was Nutzer erwartet
Die Funktion wird voraussichtlich das Markenzeichen von WhatsApp wahren: Ende-zu-Ende-Verschlüsselung auch für Gruppenanrufe über den Browser. Bei der ersten Nutzung werden Nutzer wie üblich die Berechtigung für Mikrofon und Kamera erteilen müssen.
Wann der Rollout beginnt, ist noch offen. Die Entwicklung läuft, erste Tests in Beta-Versionen gab es bereits im April 2025. Üblicherweise folgt auf eine Beta-Testphase eine schrittweise, weltweite Einführung. Klar ist: Das Update wäre ein entscheidender Schritt, um WhatsApp zu einem noch konsistenteren und vielseitigeren Kommunikationswerkzeug zu machen.


