WhatsApp testet neue Privatsphäre- und Interaktions-Funktionen für Status
19.01.2026 - 22:02:12WhatsApp rüstet seinen Status-Dienst mit neuen Werkzeugen für Privatsphäre und Interaktion auf. Die Beta-Version testet eine Kontrollfunktion für geteilte Inhalte und die Möglichkeit, Kontakte direkt zu markieren.
Mehr Kontrolle nach dem Posten
Ein häufiges Problem könnte bald der Vergangenheit angehören: die Unsicherheit, wer einen Status-Beitrag eigentlich sieht. In der aktuellen Android-Beta-Version 2.26.2.9 testet WhatsApp eine neue „Status-Privatsphäre-Info“. Sie erlaubt Nutzern, die gewählte Sichtbarkeit eines Beitrags auch nach der Veröffentlichung noch einmal zu überprüfen.
Bisher musste man sich merken, ob man einen Beitrag für „Alle Kontakte“, „Alle Kontakte außer…“ oder eine spezielle Liste freigegeben hatte. Jetzt zeigt ein neuer „Zielgruppe“-Reiter in der Liste der Status-Betrachter genau diese Einstellung an. Bei eingeschränkten Listen werden sogar die konkret ausgewählten oder ausgeschlossenen Kontakte aufgeführt.
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Das Ziel ist klar: Versehentliches Überteilen soll vermieden werden. Die Funktion, die derzeit nur einer kleinen Gruppe von Beta-Testern zur Verfügung steht, könnte in den kommenden Wochen für alle Nutzer kommen.
Persönliche Markierungen für mehr Interaktion
Die neue Kontrollfunktion baut auf einer weiteren Innovation auf, die seit Ende 2024 getestet wird: das Markieren von Kontakten in Status-Updates. Ähnlich wie bei Instagram oder Facebook können Nutzer mit dem „@“-Symbol bestimmte Personen in der Bildunterschrift eines Foto- oder Video-Status erwähnen.
Der markierte Kontakt erhält eine spezielle Benachrichtigung und eine Nachricht im privaten Chat. Entscheidend ist die diskrete Umsetzung: Die Markierung selbst ist für alle anderen Betrachter des Status unsichtbar. So lassen sich persönliche Grüße verschicken, ohne die Verbindung öffentlich zu machen.
Privatsphäre hat Vorrang – auch bei Markierungen
Die Markierungs-Funktion hat eine wichtige Besonderheit: Sie überschreibt bestehende Einschränkungen. Wurde ein Kontakt normalerweise von den Status-Updates ausgeschlossen, kann er einen Beitrag, in dem er markiert wurde, dennoch sehen. So stellt WhatsApp sicher, dass die persönliche Ansprache auch ankommt.
Zudem können markierte Kontakte den Status mit einem „Erneut teilen“-Button an ihr eigenes Netzwerk weiterleiten. Dabei bleibt der ursprüngliche Ersteller für das neue Publikum anonym – ein weiterer Schritt zum Schutz der Privatsphäre, der sich von der Praxis anderer Plattformen unterscheidet.
Wettbewerb mit Instagram und Fokus auf Sicherheit
Die Updates zeigen, wohin die Reise geht: WhatsApp will seinen Status-Dienst interaktiver machen und näher an die Funktionalität von Instagram Stories heranführen. Gleichzeitig bleibt der Fokus auf privater, sicherer Kommunikation, dem Kernversprechen des Messengers.
Die Entwicklung ist logisch. Seit 2023 können Nutzer ihr Publikum vor jedem Beitrag auswählen. Die neue „Status-Privatsphäre-Info“ schließt nun den Kreis, indem sie die Kontrolle auch nach dem Teilen ermöglicht. Für die Nutzer bedeutet das mehr Sicherheit und eine intuitivere Erfahrung – und für WhatsApp eine klare Abgrenzung von öffentlichereren Social-Media-Plattformen.
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