WhatsApp: So verbergen Sie Ihre Online-Status jetzt
04.02.2026 - 09:43:12Gerichtliche Rügen in Indien und eine US-Untersuchung rücken WhatsApps Datenschutz erneut in den Fokus. Nutzer greifen verstärkt auf die „Privatsphäre-Check“-Tools zurück, um ihre Sichtbarkeit zu kontrollieren.
Die Dringlichkeit für Nutzer, ihre Einstellungen zu überprüfen, folgt auf zwei bedeutende juristische Entwicklungen. Am 3. Februar 2026 ermahnte der Oberste Gerichtshof Indiens WhatsApp und Mutterkonzern Meta Platforms scharf. Das Gericht betonte, dass das Recht auf Privatsphäre der Bürger nicht kommerziellen Interessen geopfert werden dürfe. Es kritisierte das „nimm es oder lass es“-Prinzip der Datenteilung, das Nutzer möglicherweise zur Datenfreigabe nötige.
Parallel berichteten Medien über eine US-Untersuchung namens „Operation Sourced Encryption“. Sie prüft Vorwürfe, dass Meta-Mitarbeiter oder Auftragnehmer technische Hintertüren für den Zugriff auf Ende-zu-Ende-verschlüsselte Nachrichten gehabt haben könnten. Diese parallelen Vorgänge veranlassen Datenschützer, Nutzer zu sofortigen, proaktiven Kontrollen aufzurufen.
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Der „Privatsphäre-Check“ als erste Verteidigungslinie
Als Reaktion auf die wachsende Komplexität digitaler Privatsphäre verweist WhatsApp auf seinen zentralen „Privatsphäre-Check“. Dieses Tool führt Nutzer durch vier kritische Schutzebenen: „Wer kann dich kontaktieren“, „Persönliche Informationen steuern“, „Mehr Privatsphäre für Chats“ und „Mehr Schutz für dein Konto“.
Experten halten den Bereich „Persönliche Informationen steuern“ für besonders relevant. Hier liegen die Einstellungen für „Zuletzt online“ und den „Online“-Status – Metadaten, die Verhaltensmuster verraten können, selbst wenn Nachrichteninhalte verschlüsselt sind. Das Tool soll die „Datenschutzmüdigkeit“ reduzieren, die Nutzer oft exponiert zurücklässt.
Schritt-für-Schritt-Anleitung: Online-Status unsichtbar machen
Der „Online“-Indikator kann Verfügbarkeit für Arbeitgeber oder unerwünschte Kontakte signalisieren. Um ihn zu verbergen, muss die Sichtbarkeit des „Zuletzt online“-Status angepasst werden. So geht’s 2026:
1. Zum Privatsphäre-Menü navigieren
Öffnen Sie WhatsApp. Tippen Sie auf Einstellungen (iOS) oder das Dreipunkt-Menü und dann Einstellungen (Android). Wählen Sie dort Privatsphäre.
2. „Zuletzt online“ konfigurieren
Tippen Sie auf Zuletzt online & Online. Für maximale Privatsphäre stellen Sie „Zuletzt online“ von „Alle“ auf „Niemand“. Alternativ wählen Sie „Meine Kontakte“ oder „Meine Kontakte außer…“ für eine eingeschränkte Sichtbarkeit.
3. „Online“-Status verbergen
Direkt unter den „Zuletzt online“-Optionen finden Sie „Wer kann sehen, wann ich online bin“. Diese Einstellung bietet zwei Wahlmöglichkeiten.
Um die Online-Präsenz komplett zu verbergen, wählen Sie „Wie bei ‚Zuletzt online‘“.
Wichtiger Hinweis: Ist „Zuletzt online“ auf „Niemand“ und „Online“ auf „Wie bei ‚Zuletzt online‘“ gestellt, wird der Nutzer unsichtbar. Diese Privatsphäre-Einstellung gilt jedoch reziprok: Man sieht dann auch den Online-Status anderer Nutzer nicht mehr.
Analyse des „Nimm-oder-lass-es“-Datenmodells
Die juristische Debatte dieser Woche beleuchtet einen Grundkonflikt: das Spannungsfeld zwischen kostenlosem Service und Datenmonetarisierung. Die Äußerungen des indischen Gerichts zielten speziell auf die binäre Wahl ab, der Nutzer oft gegenüberstehen.
Rechtsanalysten deuten an, dass diese Haltung die Einwilligungsmodelle von Messengern verändern könnte. Falls Gerichte aktuelle Modelle für ungültig erklären, könnten Unternehmen wie Meta zu granulareren Opt-out-Mechanismen verpflichtet werden, die Nutzer für die Wahl von Privatsphäre nicht bestrafen. Bis solche Rahmenbedingungen stehen – detaillierte Anordnungen des indischen Gerichts werden für den 10. Februar erwartet –, bleiben Nutzer auf die manuellen Privatsphäre-Tools der App angewiesen.
Ausblick: Wohin entwickelt sich der Nutzerschutz?
Die Landschaft des mobilen Datenschutzes steht 2026 vor einem raschen Wandel. Die für den 10. Februar erwarteten detaillierten Anordnungen des indischen Obersten Gerichtshofs könnten einen Präzedenzfall schaffen, der auf andere Rechtsgebiete wie Europa ausstrahlt.
Technische Updates für den Privatsphäre-Check werden erwartet. Beta-Versionen deuten auf granularere Kontrollen hin, etwa kontaktieren via Benutzername anstelle der Telefonnummer – eine von Datenschützern lange geforderte Funktion.
Sicherheitsexperten empfehlen allen WhatsApp-Nutzern, den „Privatsphäre-Check“ nicht als einmalige Aufgabe, sondern als monatliche Routine zu behandeln. Während externe Untersuchungen die Undurchdringlichkeit verschlüsselter Plattformen infrage stellen, bleibt die strengste, nutzerkonfigurierte Privatsphäre-Einstellung der effektivste Sofortschutz.
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