WhatsApp, Link-Vorschauen

WhatsApp räumt auf: iOS-Chats erhalten klarere Link-Vorschauen

18.01.2026 - 05:02:12

WhatsApp stellt geteilte Links in Chats übersichtlicher dar. Die Neuerung zeigt nur noch Domain-Namen und verbessert so die Lesbarkeit, besonders in aktiven Gruppen.

WhatsApp startet ein Update für seine iOS-App, das geteilte Web-Links übersichtlicher darstellt. Die Neuerung soll Chats entrümpeln und die Lesbarkeit verbessern.

Die Änderung ist Teil der aktuellen Version 26.1.74 im App Store. Statt langer, unübersichtlicher Webadressen zeigt WhatsApp nun nur noch das Wesentliche an: Protokoll, Domain-Name und Endung wie .de oder .com. Der Rest der URL bleibt verborgen. Für Nutzer, die dennoch die vollständige Adresse prüfen wollen, reicht ein langer Druck auf den angezeigten Domain-Namen.

Mehr Übersicht in aktiven Gruppen

Das Ziel ist klar: geteilte Inhalte sollen schneller erfassbar sein und den Chatfluss weniger stören. Besonders in aktiven Gruppen, in denen häufig Links getauscht werden, macht sich der optische Gewinn bemerkbar. Die Änderung gilt allerdings nur für Links, die einen sogenannten Rich Preview generieren können.

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Dieser attraktive Vorschaublock mit Titel, Bild und Kurzbeschreibung entsteht nur, wenn die verlinkte Website die nötigen Metadaten bereitstellt. Fehlen diese, zeigt WhatsApp weiterhin die volle URL als einfachen Text an. Links in Bild- oder Videobeschriftungen bleiben von der Neuerung ebenfalls unberührt.

Spagat zwischen Design und Privatsphäre

Die optische Aufräumaktion ist der jüngste Schritt in einer Reihe von Verbesserungen für das Link-Teilen. Sie baut auf einer früheren Funktion auf, die aus Privatsphäre-Gründen eingeführt wurde: Nutzer können Link-Vorschauen komplett deaktivieren.

Der Hintergrund: Um eine Vorschau zu erstellen, muss WhatsApp den Server der verlinkten Seite kontaktieren – was die IP-Adresse des Nutzers preisgeben kann. Mit der Option, Vorschauen abzuschalten, und jetzt dem cleaneren Design für alle anderen, bedient der Messenger beide Bedürfnisse: Datenschutz und ein ansprechendes Interface.

So entsteht die magische Vorschau

Technisch basiert die Funktion auf dem Open Graph-Standard. Die Server von WhatsApp durchsuchen eine geteilte URL nach speziellen Meta-Tags im HTML-Code der Seite. Finden sie passende Angaben zu Titel, Bild und Beschreibung, bauen sie daraus den Preview.

Die Qualität hängt also stark vom Webseiten-Betreiber ab. Ist das Bild zu klein oder fehlt der Titel, wirkt die Vorschau mangelhaft. Dies zeigt, wie sehr die Nutzererfahrung in Messengern heute von externen Web-Entwicklern mitbestimmt wird.

Mit dem Update passt sich WhatsApp einem allgemeinen Trend an: Konkurrenten arbeiten seit langem daran, Webinhalte nahtlos in Chats zu integrieren. Die Änderung wird schrittweise für alle Nutzer freigeschaltet, die das Update installieren, und könnte einige Wochen bis zur weltweiten Verfügbarkeit dauern. Es ist eine dieser kleinen, aber feinen Verbesserungen, die den Alltag mit der App angenehmer machen – ohne großes Tamtam, aber mit spürbarem Effekt.

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