WhatsApp-Gefahr: „GhostPairing“ knackt Konten lautlos
26.01.2026 - 09:30:28Eine neue Angriffswelle namens „GhostPairing“ gefährdet aktuell WhatsApp-Konten in Deutschland. Kriminelle schmuggeln sich als verknüpftes Gerät in Accounts ein und lesen unbemerkt mit. Das BSI warnt Nutzer eindringlich.
So funktioniert der lautlose Einbruch
Anders als bei klassischem Phishing sperren die Täter ihre Opfer nicht aus. Sie missbrauchen eine legitime WhatsApp-Funktion: die Verknüpfung mehrerer Geräte. Gelingt der Angriff, können Hacker jede Nachricht und jedes Bild in Echtzeit mitlesen – völlig unbemerkt.
Der Betrug beginnt meist mit einer Nachricht von einem bekannten, bereits gehackten Kontakt. Typische Köder sind Links zu angeblichen Fotos oder Videos, auf denen der Empfänger zu sehen sein soll. Die gefälschte Seite imitiert dabei oft vertrauenswürdige Plattformen wie Facebook.
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Der entscheidende Trick: Statt eines Logins startet die Seite im Hintergrund den WhatsApp-Prozess „Gerät mit Telefonnummer verknüpfen“. Gibt das Opfer den angezeigten Code ein, autorisiert es damit das Gerät des Angreifers. Die Täter nutzen also die Bequemlichkeit der Nutzer gegen sie selbst.
Warum klassische Sicherheit versagt
Das Fatale: Selbst die Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) schützt oft nicht. Die PIN verhindert die Registrierung auf einem neuen Hauptgerät, nicht aber das Hinzufügen von Begleitgeräten durch den bereits eingeloggten Nutzer.
Die Folgen sind schwerwiegend:
* Komplette Überwachung privater Chats, Fotos und Standortverläufe
* Missbrauch des Accounts für weitere Betrügereien im Namen des Opfers
* Hohe Glaubwürdigkeit für Enkeltrick-Varianten, da Nachrichten vom echten Account kommen
So schützen Sie sich sofort
Die wichtigste Gegenmaßnahme ist regelmäßige Kontrolle. Überprüfen Sie mindestens wöchentlich Ihre verknüpften Geräte:
- Öffnen Sie WhatsApp-Einstellungen
- Gehen Sie zu „Verknüpfte Geräte“
- Prüfen Sie die Liste auf unbekannte Einträge
Finden Sie ein fremdes Gerät, melden Sie es sofort über „Abmelden“ ab. Zusätzlich gilt: Seien Sie skeptisch bei Links von Kontakten – besonders wenn danach die Eingabe eines Codes in WhatsApp gefordert wird. Im Zweifel fragen Sie den Absender per Anruf.
Eine neue Ära der Cyberkriminalität
„GhostPairing“ markiert einen Strategiewechsel. Statt schneller Erpressung setzen Kriminelle nun auf langfristige Spionage. Der Wert eines lebenden, unbemerkt kontrollierten Kontos für weitere Betrugsversuche ist enorm.
Sicherheitsexperten sehen Parallelen zu früheren QR-Code-Angriffen, die nun technisch verfeinert wurden. Die Branche erwartet, dass Meta als WhatsApp-Mutterkonzern nachziehen und die Sicherheitshürden für neue Geräteverknüpfungen erhöhen wird – etwa durch biometrische Bestätigung.
Für Nutzer heißt es: Wachsam bleiben. Der Blick in die Geräteliste muss zur digitalen Routine werden, um die Verbreitungskette dieses lautlosen Angriffs zu durchbrechen.
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