WhatsApp: Diese versteckte Einstellung schützt Ihren Standort
14.01.2026 - 09:13:12Während Nutzer über blaue Haken diskutieren, warnen Sicherheitsexperten vor einer unsichtbaren Gefahr: Metadaten-Lecks bei Anrufen. Eine tief in den Einstellungen verborgene Option bietet effektiven Schutz – doch kaum jemand kennt sie.
Aktuelle Analysen zeigen, dass über 70 Prozent der WhatsApp-Nutzer eine entscheidende Sicherheitsfunktion deaktiviert lassen. Sie schützt die eigene IP-Adresse während Sprachanrufen. Ohne sie kann der Gesprächspartner den groben Standort ermitteln.
So verrät jeder Anruf Ihre Position
Standardmäßig baut WhatsApp eine direkte Peer-to-Peer-Verbindung zwischen den Geräten auf. Das sorgt für beste Audioqualität. Doch dafür tauschen beide Telefone ihre IP-Adressen aus.
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IT-Forensiker warnen: Aus dieser digitalen Kennung lassen sich Internetanbieter und ungefährer Standort ablesen. In Zeiten von digitalem Stalking ist das eine gefährliche Lücke.
So aktivieren Sie den Schutz in drei Schritten
Die Funktion ist nicht voraktiviert, weil sie die Anrufqualität minimal beeinträchtigen kann. Sie finden sie tief im Menü:
- Öffnen Sie WhatsApp-Einstellungen > Datenschutz.
- Scrollen Sie zu Erweitert.
- Aktivieren Sie „IP-Adresse in Anrufen schützen“.
Danach leitet WhatsApp die Anrufe über eigene Server um. Ihr Gegenüber sieht nur noch die Server-IP, nicht Ihre private Adresse.
Warum ist der Schutz nicht Standard?
Die Antwort ist einfach: Netzwerkphysik. Der Umweg über Server kann die Laufzeit der Datenpakete minimal erhöhen. In schwachen Netzen könnte das zu Verzögerungen führen.
Praxistests zeigen jedoch: In modernen 5G- oder WLAN-Netzen ist der Unterschied kaum spürbar. Sicherheitsexperten halten den minimalen Qualitätsverlust für vertretbar – der Privatsphären-Gewinn wiegt deutlich schwerer.
Der neue Fokus liegt auf Metadaten
Sicherheitsanalysten beobachten einen Shift. Der Fokus liegt nicht mehr nur auf verschlüsselten Nachrichteninhalten, sondern zunehmend auf den Metadaten. Diese verraten oft mehr als der Text selbst.
Forscher haben demonstriert, wie sich aus Metadaten präzise Bewegungsprofile erstellen lassen – ohne eine einzige Nachricht zu entschlüsseln. Die IP-Verschleierung wird daher Teil eines empfohlenen “Advanced Privacy Standards”.
Zwei weitere schnelle Privacy-Hacks
Neben dem Anrufschutz empfehlen Experten zwei weitere Einstellungen:
- Link-Vorschau deaktivieren (unter Datenschutz > Erweitert): Verhindert, dass Ihre IP-Adresse an einen Link-Server gesendet wird, bevor Sie die Seite besuchen.
- Widerspruch gegen KI-Training: Nutzen Sie Ihr “Right to Object”, um zu verhindern, dass Ihre Daten für Metas KI-Modelle genutzt werden.
Die Diskussion um IP-Sicherheit ist Teil eines größeren Trends zur Datensparsamkeit. Auch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) mahnt regelmäßig zur Vorsicht bei Messengern.
Alternative Dienste wie Signal platzieren ähnliche Relay-Funktionen oft prominenter. WhatsApp gibt Nutzern immerhin die Wahl. Für Sicherheitsbewusste ist die Aktivierung ein Muss – es sind nur wenige Klicks für ein großes Plus an digitaler Souveränität.
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