WeRide: Chinesischer Robotaxi-Pionier erreicht 1000-Fahrzeug-Meilenstein
17.01.2026 - 09:02:11WeRide hat die 1000er-Marke bei seinen autonomen Taxis geknackt. Das chinesische Unternehmen baut damit seinen Vorsprung im globalen Rennen um fahrerlose Mobilität aus.
Mit nun 1023 Fahrzeugen weltweit vollzieht das Unternehmen den Übergang von Pilotprojekten zum großflächigen kommerziellen Einsatz. Die Flotte operiert in über 40 Städten in elf Ländern. Drei Metropolen – Guangzhou, Peking und Abu Dhabi – werden bereits vollständig fahrerlos bedient. Das zeigt: Die Technologie funktioniert in unterschiedlichsten Verkehrsumgebungen.
Vom Testbetrieb zur globalen Expansion
Die Strategie ist klar: aggressive Internationalisierung. Acht Länder, darunter China, die Vereinigten Arabischen Emirate und mehrere europäische Staaten wie Frankreich und die Schweiz, haben WeRide bereits die nötigen Zulassungen erteilt. Ein Schwerpunkt liegt auf dem Nahen Osten. Bis 2030 peilt das Unternehmen eine Flotte von Zehntausenden Fahrzeugen an.
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Doch kann das Geschäftsmodell auch wirtschaftlich tragen? Ein erster Hinweis kommt aus Abu Dhabi. Dort nähern sich die Robotaxis laut Unternehmen der Einzelfahrzeug-Rentabilität. Höhere Fahrpreise und eine hohe Auslastung – bis zu 18 Fahrten pro 12-Stunden-Schicht – machen es möglich. Für die gesamte Branche ist das ein wichtiges Signal: Autonomes Fahren könnte nicht nur sicher, sondern auch profitabel sein.
Schlüsselallianzen treiben die Verbreitung
Alleine kommt kein Player in diesem Markt weit. WeRide setzt daher auf strategische Partnerschaften mit etablierten Tech- und Mobilitätskonzernen. Im Nahen Osten kooperiert man mit Uber. Kunden in Abu Dhabi, Dubai und Riad können die Robotaxis direkt über die Uber-App buchen.
In Südostasien wurde eine Allianz mit Grab geschmiedet, die bis Mitte 2026 mit einem Investment in zweistelliger Millionenhöhe besiegelt werden soll. Im Heimatmarkt China geht man noch einen Schritt weiter: Der Service „WeRide Go“ ist direkt in den Messengerdienst WeChat integriert. Über eine Milliarde Nutzer erhalten so einen nahtlosen Zugang zur Technologie.
Chinesische Firmen ziehen im globalen Rennen davon
Die Entwicklung zeigt einen klaren Trend: Chinesische Anbieter autonomer Fahrzeuge expandieren international derzeit schneller als ihre US-Konkurrenten. Während etwa Waymo zwar eine größere Flotte, aber einen stärker auf die USA fokussierten Betrieb hat, setzt WeRide auf eine multi-kontinentale Präsenz.
Der Erfolg in Abu Dhabi dient nun als Blaupause für weitere Städte. Er beweist, dass technologische Reife und wirtschaftliche Tragfähigkeit kein Widerspruch sein müssen. Während weltweit die regulatorischen Rahmenbedingungen entstehen, hat sich WeRide mit seiner frühen und mutigen Expansionsstrategie eine vielversprechende Ausgangsposition für den Mobilitätsmarkt der Zukunft geschaffen.
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