Wechseljahre verdoppeln Herzinfarkt-Risiko für Frauen
05.02.2026 - 17:43:12Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind die häufigste Todesursache bei Frauen – und das Risiko steigt in den Wechseljahren dramatisch an. Experten sehen im sinkenden Östrogenspiegel den Hauptgrund. Doch es gibt eine wirksame Gegenstrategie: die richtige Mischung aus Bewegung.
Warum das weibliche Herz in der Lebensmitte verwundbar wird
Mit etwa 50 Jahren beginnt für Frauen eine kritische Phase. Der natürliche Rückgang des Hormons Östrogen entfernt einen wichtigen Schutzschild für Herz und Gefäße. Die Folgen sind oft gravierend:
* Die Blutgefäße verlieren an Elastizität.
* Das Risiko für Bluthochdruck kann sich verdoppeln.
* Die Blutfettwerte verschieben sich ungünstig.
* Viszerales Bauchfett nimmt häufig zu.
All dies sind Treiber für Arteriosklerose, Herzinfarkt und Schlaganfall. Die Deutsche Herzstiftung warnt: Obwohl Herzerkrankungen bei Frauen später auftreten, markieren die Wechseljahre einen entscheidenden Wendepunkt.
Die Anti-Risiko-Formel: Kraft plus Ausdauer
Gegen die hormonell bedingten Gefahren empfehlen Kardiologen eine klare Doppel-Strategie. Sie kombiniert Ausdauer- und Krafttraining.
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Ausdauertraining wie zügiges Walken, Radfahren oder Schwimmen stärkt den Herzmuskel und verbessert die Durchblutung. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) rät zu mindestens 150 Minuten pro Woche.
Mindestens ebenso wichtig ist gezieltes Krafttraining an zwei Tagen. Muskelaufbau kurbelt den Stoffwechsel an, verbessert die Blutzuckerwerte und hilft, Gewichtszunahme zu kontrollieren. Studien zeigen: Diese Kombination wirkt am effektivsten gegen die typischen Risikofaktoren.
Bewegung als Rundum-Schutz für die zweite Lebenshälfte
Die Vorteile gehen weit über den Herzschutz hinaus. Regelmäßige Aktivität ist ein starkes Mittel gegen Osteoporose, deren Risiko nach der Menopause ebenfalls steigt. Vor allem Krafttraining stimuliert den Knochenaufbau.
Zudem lindert Sport typische Begleiterscheinungen der Wechseljahre. Er reduziert Stress, Ängste und depressive Verstimmungen. Viele Frauen berichten von besserem Schlaf und einem gesteigerten Wohlbefinden.
Ein Paradigmenwechsel in der Medizin
Die gesteigerte Aufmerksamkeit für dieses Thema spiegelt einen größeren Trend wider: den Aufstieg der Gendermedizin. Lange basierten medizinische Empfehlungen vorwiegend auf Studien mit Männern.
Heute ist klar, dass sich Symptome und Risiken bei Frauen unterscheiden. Eine aktuelle Studie von 2025 deutet sogar an, dass Frauen in puncto Herzschutz stärker von Bewegung profitieren könnten als Männer. Experten fordern deshalb mehr Aufklärung, um das veraltete Bild der „Männerkrankheit“ Herzinfarkt zu korrigieren.
Die Zukunft liegt in der personalisierten Prävention. Sie wird individuelle Risikoprofile, Genetik und Lebensumstände stärker einbeziehen. Die enge Zusammenarbeit von Gynäkologen, Kardiologen und Sportmedizinern soll Frauen in dieser Lebensphase optimal unterstützen.
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