Waymo startet neue Generation fahrerloser Robotaxis
12.02.2026 - 23:21:12Alphabets Tochter Waymo startet den größten Technologie-Update seiner Geschichte. Der neue autonome Fahrsystem-Generation soll den Weg für eine globale Expansion ebnen.
San Francisco – Der autonome Fahrtdienst Waymo hat heute seine sechste Generation des „Waymo Driver“ in Betrieb genommen. Der Start markiert den Übergang von der Testphase zur kommerziellen Skalierung. Erstmals kommt das System in verschiedenen Fahrzeugtypen zum Einsatz – ein strategischer Schub für die geplante internationale Expansion.
Schlankere Technik, schärfere Sinne
Das neue System ist das Ergebnis von fast 200 Millionen gefahrenen autonomen Kilometern. Trotz reduzierter Hardware ist es leistungsfähiger. Statt 29 Kameras kommen nur noch 13 zum Einsatz, die Lidar-Sensoren wurden von fünf auf vier verringert.
Die entscheidende Verbesserung liegt in der Bildverarbeitung. Eine neue 17-Megapixel-Kamera liefert mehr Details, einen größeren Dynamikumfang und funktioniert auch bei schwachem Licht zuverlässig. Das System erkennt nun besser kritische Details – ob in tiefen Schatten oder im grellen Blaulicht von Einsatzfahrzeugen.
Zudem meistert die Technik schwierigere Wetterbedingungen. Regen, Schneeregen, Eis und Schnee stellen ein geringeres Problem dar. Ergänzt wird das System durch verbesserte Mikrofone. Sie orten Sirenen genauer und filtern störenden Windlärm besser heraus.
Vom Einzelstück zur Serienproduktion
Bislang war Waymo vor allem mit Jaguar I-PACE-Fahrzeugen unterwegs. Das ändert sich nun grundlegend. Die sechste Generation ist fahrzeugunabhängig konzipiert und kann in verschiedenen Modellen verbaut werden.
Zum Start kommen zwei Fahrzeugtypen zum Einsatz: der Hyundai IONIQ 5 und ein speziell entwickelter Elektro-Robotaxi namens „Ojai“. Letzterer basiert auf einer Plattform des chinesischen Herstellers Zeekr.
Diese Flexibilität ist der Schlüssel für das Wachstum. Waymo baut daher seine Fertigung in der Metropolregion Phoenix massiv aus. Das Ziel: Zehntausende Einheiten pro Jahr produzieren.
Milliarden-Investment treibt globale Pläne voran
Die technologische Offensive wird durch frisches Kapital befeuert. Waymo sammelte kürzlich 16 Milliarden Euro ein. Die Bewertung des Unternehmens stieg damit auf rund 126 Milliarden Euro.
Das Geld soll die Expansion beschleunigen. Waymo ist derzeit in sechs US-Metropolen fahrerlos unterwegs, zuletzt startete der Dienst in Nashville. 2026 sollen über 20 weitere Ballungsräume folgen.
Auf der Liste stehen Washington, Detroit und Las Vegas. Erstmals will Waymo auch international Fuß fassen: London und Tokio sind als erste Märkte außerhalb der USA geplant. Das erklärte Ziel: Bis Ende 2026 eine Million bezahlte Fahrten pro Woche.
Wettbewerb unter Druck
Der Launch setzt ein neues Maß für die gesamte Branche. Waymo beweist, dass es nicht mehr um experimentelle Technik geht, sondern um skalierbare Serienlösungen. Der Fokus liegt nun auf Fertigungseffizienz und flächendeckendem Betrieb.
Die Fähigkeit, das gleiche autonome System in Fahrzeuge verschiedener Hersteller zu integrieren, gilt als großer Wettbewerbsvorteil. Es ermöglicht einen schnellen und kostengünstigen Aufbau großer Flotten.
Der nächste große Schritt steht noch in diesem Jahr an: die Freigabe des neuen Systems für die breite Öffentlichkeit. Zunächst konzentriert sich Waymo auf die Hochlauf der Produktion und die schrittweise Ausweitung des Dienstes. Die gesammelten Daten, besonders zu unterschiedlichen Wetterbedingungen, sollen den Weg für den weltweiten Rollout ebnen.
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Die Fähigkeit, das gleiche autonome System in Fahrzeuge verschiedener Hersteller zu integrieren, gilt als großer Wettbewerbsvorteil. Es ermöglicht einen schnellen und kostengünstigen Aufbau großer Flotten.
Der nächste große Schritt steht noch in diesem Jahr an: die Freigabe des neuen Systems für die breite Öffentlichkeit. Zunächst konzentriert sich Waymo auf die Hochlauf der Produktion und die schrittweise Ausweitung des Dienstes. Die gesammelten Daten, besonders zu unterschiedlichen Wetterbedingungen, sollen den Weg für den weltweiten Rollout ebnen.
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