Waymo, Milliarden

Waymo startet mit 16 Milliarden Euro globale Robotaxi-Offensive

05.02.2026 - 17:24:12

Waymo prescht mit einer Rekordfinanzierung von 16 Milliarden Euro vor und plant die weltweite Expansion seines Robotaxi-Dienstes. Das Alphabet-Tochterunternehmen will 2026 in über 20 neue Städte einziehen – darunter erstmals auch internationale Metropolen.

Die Finanzspritze in Höhe von 16 Milliarden Euro markiert eine Zeitenwende für die gesamte Branche. Geführt von namhaften Investoren wie Dragoneer Investment Group und Sequoia Capital, katapultiert sie Waymos Bewertung auf 126 Milliarden Euro. Das ist fast eine Verdreifachung gegenüber der Bewertung von 2024. Analysten sehen darin ein klares Signal: Die autonome Mobilität verlässt die Experimentierphase und wird zum skalierbaren Geschäftsmodell. Die Mittel sind für den massiven Ausbau der Fahrzeugflotte, die Erschließung neuer Gebiete und den Aufbau operativer Teams vorgesehen.

Von den USA in die Welt: Der Angriff auf 20 neue Städte

Der Plan ist ambitioniert: Noch in diesem Jahr soll der Robotaxi-Dienst in mehr als 20 zusätzlichen Metropolen starten. Der Clou dabei ist der erste Schritt außerhalb der USA. London und Tokio sind als internationale Vorreiter bestätigt. Damit stellt sich Waymo der Herausforderung, unterschiedlichste Verkehrskulturen und Regulierungsumgebungen zu meistern.

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In den Vereinigten Staaten baut das Unternehmen seine Präsenz ebenfalls massiv aus. Neben etablierten Standorten wie San Francisco und Phoenix stehen Städte wie Boston, Detroit und Washington, D.C. auf der Expansionsliste. Das Unternehmen begründet diesen aggressiven Kurs mit einer „explodierenden globalen Nachfrage“ nach autonomen Mobilitätslösungen.

Explosives Wachstum auf Basis eines Sicherheitsversprechens

Das Investorenvertrauen speist sich aus beeindruckenden Zahlen. Allein 2025 verdreifachte Waymo seine jährliche Fahrtenzahl und absolvierte 15 Millionen Trips. Insgesamt buchten Kunden über 20 Millionen autonome Fahrten. Aktuell werden wöchentlich mehr als 400.000 Fahrten in sechs US-Metropolregionen durchgeführt.

Die Expansion fußt auf einem zentralen Versprechen: Sicherheit. Waymo betont, seine Technologie sei menschlichen Fahrern statistisch überlegen. Auf über 200 Millionen Kilometern vollautonomer Fahrt verzeichnete das Unternehmen 90 Prozent weniger Unfälle mit schweren Verletzungen im Vergleich zu konventionellen Autos. Diese Bilanz ist der Schlüssel, um öffentliches Vertrauen und regulatorische Zustimmung in komplexen urbanen Räumen zu gewinnen.

Branchenführung unter schärfster regulatorischer Beobachtung

Der massive Expansionsschub festigt Waymos Führungsposition in einem hoch kompetitiven Feld. Die Internationalisierung profitiert von förderlichen Regulierungen wie dem britischen Automated Vehicles Act. Doch der Weg ist steinig. In den USA stehen Waymo unter schärfster Beobachtung: Sowohl die Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA als auch das National Transportation Safety Board (NTSB) haben Untersuchungen zu Vorfällen mit Waymo-Fahrzeugen eingeleitet. Die Bewältigung dieser regulatorischen Hürden wird für den langfristigen Erfolg genauso entscheidend sein wie die Technologie selbst.

2026: Das Jahr der Bewährung für autonomes Fahren

Das kommende Jahr wird zum Lackmustest für die globale Skalierbarkeit von Robotaxis. Waymos Fokus liegt auf den komplexen Logistikaufgaben in über 20 Märkten. Können Mapping, Flottenmanagement und Community-Arbeit synchronisiert werden? Die erfolgreiche Einführung in den Megacitys London und Tokio könnte die letzte große Frage nach der weltweiten Machbarkeit beantworten. Für Millionen Menschen weltweit rückt 2026 die Chance näher, autonomes Fahren selbst zu erleben – ein entscheidender Schritt für die Akzeptanz einer neuen Ära der Mobilität.

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