Wahnsinn, Marina

Wahnsinn um Marina Abramovi?: Warum diese Künstlerin immer noch alles sprengt

27.01.2026 - 07:38:08

Blut, Schmerz, Spiritualität – Marina Abramovi? ist die High-Queen der Performance-Kunst. Hype, Skandal und Millionen-Hammer: Lohnt sich der Blick, live, auf TikTok – und vielleicht sogar als Investment?

Alle reden wieder über Marina Abramovi? – und du fragst dich: Genial oder einfach nur krass?

Sie lässt sich anstarren, anbrüllen, mit Eis und Feuer quälen – und verkauft ihre Werke für sechsstellige Summen. Zwischen Kunst-Hype, Millionen-Hammer und Hardcore-Spiritualität ist Abramovi? längst zur Pop-Ikone geworden.

Ob auf TikTok, in Museen oder bei Auktionshäusern: Marina Abramovi? ist überall. Zeit, dass du checkst, warum diese Frau die Grenzen dessen, was Kunst sein kann, komplett neu definiert.

Das Netz staunt: Marina Abramovi? auf TikTok & Co.

Marina Abramovi? ist keine "häng-an-die-Wand"-Künstlerin. Sie ist die Künstlerin, die sich selbst zur Kunst macht. Ihr Material: Körper, Zeit, Schmerz, Nähe.

Auf Social Media trendet immer wieder ihr legendärer Blickkontakt im MoMA, ihre blutigen Performances aus den 70ern oder Clips, in denen sie stundenlang still sitzt, atmet, schreit, meditiert. Das Ganze wirkt wie eine Mischung aus ASMR, Horrorfilm und spirituellem Ritual.

Das Netz reagiert gespalten: Die einen schreiben "Mastermind, die mutigste Künstlerin der Welt", andere kommentieren: "Das könnte ich auch – nur ohne Millionen auf dem Konto". Fakt ist: Kaum eine Künstlerin löst so viele kommentierbare Momente aus wie sie.

Willst du die Kunstwerke in Action sehen? Hier geht's zum Hype:

Ihr Style ist dabei klar erkennbar: radikal, ernst, minimalistisch. Oft trägt sie Schwarz, oft gibt es nur ein Setting, einen Raum, eine Geste – und trotzdem bleibt das Bild in deinem Kopf kleben wie ein Meme.

Meisterwerke & Skandale: Das musst du kennen

Wenn du nur ein paar Werke von Marina Abramovi? draufhaben willst, dann diese hier – das ist dein Must-See-Starterpack:

  • "Rhythm 0" – die gefährlichste Performance ihres Lebens
    Eine Performance, die heute noch viral geht: Abramovi? steht passiv im Raum, auf einem Tisch liegen 72 Objekte – von Feder bis Pistole. Das Publikum darf mit ihr machen, was es will. Anfangs zart, später brutal: Kleidung wird zerschnitten, sie wird verletzt, jemand hält ihr sogar eine geladene Waffe an den Kopf. Fühlt sich an wie ein soziales Experiment aus der Hölle – und zeigt, wie schnell Menschen Grenzen überschreiten, wenn niemand Stopp sagt.
  • "The Artist Is Present" – der virale Blick, der alle zum Weinen bringt
    Wochenlang sitzt Abramovi? stumm an einem Tisch, Besucher:innen setzen sich ihr gegenüber, schauen ihr in die Augen. Kein Wort, nur Präsenz. Die Videos davon sind ein Dauerbrenner auf YouTube und TikTok: Menschen brechen in Tränen aus, fallen emotional komplett auseinander. Es geht um Nähe, Verletzlichkeit und darum, wie ungewohnt echter, stiller Kontakt geworden ist.
  • Body & Pain Performances – Feuer, Messer, Rasierklingen
    In vielen frühen Arbeiten testet sie brutal ihre Schmerzgrenzen: Sie ritzt sich, spielt mit Messern zwischen den Fingern, setzt ihren Körper Hitze und Kälte aus. Diese ikonischen, schwarzweißen Fotos und Videos wirken heute noch wie Hardcore-Content – aber genau das hat ihr den Ruf als "Großmutter der Performance-Kunst" eingebracht.

Was alle diese Arbeiten verbindet: Körper als Bühne, Risiko als Material. Während viele Kunst nur betrachten, zwingt Abramovi? dich, dich selbst zu spüren – und das kann ziemlich unangenehm werden.

Rekord-Preise: So viel ist die Kunst wert

Ist das Ganze nur krass oder auch ein gutes Investment? Ein Blick in den Markt hilft.

Auktionshäuser wie Christie's und Sotheby's zeigen, dass Abramovi? längst im Blue-Chip-Club spielt. Für wichtige Foto-Serien und Videoarbeiten ihrer großen Performances werden regelmäßig hohe fünfstellige bis sechsstellige Beträge gezahlt – je nach Seltenheit, Motiv und Edition.

Einige ihrer begehrtesten Werke erzielten laut internationalen Auktionsdatenbanken Rekordpreise im sechsstelligen Bereich. Editionen aus legendären Performances und ikonische Foto-Serien werden besonders stark nachgefragt. Das Ganze ist längst kein Underground-Phänomen mehr, sondern fester Bestandteil des globalen Kunstmarkts.

Damit ist klar: Marina Abramovi? ist keine Newcomerin, sondern eine Blue-Chip-Künstlerin. Ihre Arbeiten sind in wichtigen Museen, sie wird von großen Galerien wie Lisson Gallery vertreten, und ihr Name taucht regelmäßig in Auktionsstatistiken und Markt-Reports auf.

Ob sich ein Einstieg lohnt? Für den normalen Geldbeutel bleibt sie eher ein "Museum-Only-Luxus". Für große Sammler:innen ist sie aber ein Must-Have: historisch wichtig, medial präsent und mit stabiler Nachfrage auf dem Sekundärmarkt.

Ihr Weg dahin war alles andere als leicht: Aufgewachsen im ehemaligen Jugoslawien, startete sie mit radikaler Performance-Kunst zu einer Zeit, in der das kaum jemand als "richtige" Kunst ernst nahm. Später performte sie legendäre Duo-Arbeiten mit ihrem damaligen Partner Ulay – bis hin zur dramatischen Trennung auf der Chinesischen Mauer, die selbst heute noch wie ein Kunst-Drama-Film wirkt.

Heute ist sie eine der bekanntesten lebenden Künstlerinnen der Welt – mit großen Museumsschauen, engen Beziehungen zu Top-Institutionen und einem Namen, den selbst Leute kennen, die sonst nichts mit Kunst am Hut haben.

Live erleben: Hier kannst du die Kunst sehen

Performance-Kunst lebt davon, dass du sie in echt erlebst – mit Raum, Stille, vielleicht sogar Unbehagen. Genau deshalb lohnt sich der Blick auf aktuelle Ausstellungen und Projekte.

Marina Abramovi? wird regelmäßig in großen Museen und renommierten Galerien gezeigt, häufig im Rahmen von Retrospektiven, Themenausstellungen zu Performance-Kunst oder Spezialprojekten mit Live-Performer:innen, die nach ihren Anweisungen agieren.

Aktuell keine Ausstellungen bekannt, die eindeutig für den deutschsprachigen Raum oder klar datiert öffentlich angekündigt sind. Da sich Ausstellungspläne schnell ändern und neue Projekte oft kurzfristig kommuniziert werden, lohnt es sich, direkt bei den offiziellen Stellen reinzuschauen.

Dein Plan:

  • Check regelmäßig die Seite ihrer Galerie: Lisson Gallery – Marina Abramovi?
  • Schau auf der offiziellen Website von Marina Abramovi? nach News und Projekten: Offizielle Artist-Seite
  • Halte die Socials von großen Museen in London, New York, Paris und Berlin im Blick – hier werden neue Abramovi?-Projekte oft zuerst gedroppt.

Gerade bei ihr gibt es oft Live-Performances, Workshops, Talks oder Re-Performances ihrer Klassiker, die nur für kurze Zeit laufen – also perfekt für alle, die gern etwas miterleben, das nicht jede:r gesehen hat.

Fazit: Hype gerechtfertigt?

Marina Abramovi? ist nichts für nebenbei. Ihre Kunst ist kein netter Hintergrund fürs Wohnzimmer, sondern ein emotionaler Stresstest. Sie zwingt dich, über Schmerz, Macht, Nähe, Zeit und deine eigenen Grenzen nachzudenken.

Für die einen ist sie eine Esoterik-Queen mit Blut-Ästhetik, für die anderen eine der wichtigsten Künstlerinnen unserer Zeit. Unbestritten ist: Sie hat die Performance-Kunst von einer Nischen-Experimentierbühne in den Mainstream geholt – bis hinein in TikTok-Edits und Museums-Merch.

Wenn du auf intensive, körperliche, psychologische Kunst stehst und bereit bist, dich auch mal unwohl zu fühlen, ist Marina Abramovi? ein absolutes Must-See. Als Investment bleibt sie eher etwas für große Sammler:innen, als Kultfigur und viraler Hit ist sie aber jetzt schon Legende.

Also: Video-Feeds durchscrollen, Augen auf bei Museum-Programmen – und wenn du irgendwann vor einem echten Abramovi?-Projekt stehst, gönn dir den Moment. Es könnte eine dieser Erfahrungen werden, über die du noch Jahre später redest.

@ ad-hoc-news.de