Volkshochschulen starten Offensive für Senioren im Digitalen
20.01.2026 - 01:54:12Deutschlands Volkshochschulen starten mit dem neuen Semester eine breite Initiative, um älteren Menschen den sicheren Einstieg in die digitale Welt zu ermöglichen. Angesichts einer zunehmend digitalisierten Gesellschaft sollen bundesweit neue Smartphone-Kurse Berührungsängste abbauen und praktische Alltagskompetenzen vermitteln. Der Bedarf ist enorm: Laut einer aktuellen Bitkom-Studie sind zwar drei Viertel der über 65-Jährigen online, doch fehlendes Wissen bleibt eine große Hürde.
VHS als Motor der digitalen Integration
Im Zentrum der Bildungsoffensive stehen die Volkshochschulen (VHS). Zum Semesterstart 2026 haben sie ihr Programm für digitale Einsteigerkurse massiv ausgebaut. Diese richten sich gezielt an Seniorinnen und Senioren ohne Vorkenntnisse. In Städten wie Weiden-Neustadt, Balingen und Nürtingen beginnen in diesen Tagen neue Kurse.
Die Inhalte sind stark praxisorientiert. Sie reichen vom grundlegenden Einrichten des Geräts über das Telefonieren und Verwalten von Kontakten bis zur Nutzung von WhatsApp und Karten-Apps. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf Sicherheit und Datenschutz – vom Erkennen betrügerischer Nachrichten bis zum Schutz persönlicher Informationen.
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Digitale Teilhabe wird zur Lebenskompetenz
Die Kurse reagieren auf eine klare gesellschaftliche Entwicklung. Die Digitalisierung durchdringt immer mehr Lebensbereiche, vom Online-Banking über die Arztterminbuchung bis zur digitalen Fahrkarte. Wer hier nicht mithalten kann, riskiert den Ausschluss.
Initiativen wie der „DigitalPakt Alter“ und das Projekt „Digitaler Engel“, die von der Bundesregierung gefördert werden, zielen genau darauf ab, diese Kluft zu schließen. Das Bundesseniorenministerium betont: Digitale Kompetenzen sind eine Grundvoraussetzung für ein selbstbestimmtes Leben im Alter.
Mehr als nur Technik: Kurse schaffen Gemeinschaft
Die Smartphone-Kurse leisten jedoch mehr, als nur Bedienungsanleitungen zu vermitteln. Sie bieten einen geschützten Raum für Fragen und den Austausch mit Gleichgesinnten. Die kleinen Gruppen ermöglichen persönliche Betreuung und bauen soziale Kontakte auf.
Erfolgreiche Projekte wie digitale Workshops in Österreich zeigen, wie solche Angebote zu nachhaltigen Gemeinschaftsplattformen werden können. Auch Organisationen wie die Malteser unterstützen mit Programmen wie „Digital dabei“ gezielt ältere Menschen.
Blick in die Zukunft: KI und lebenslanges Lernen
Die heutigen Kurse sind erst der Anfang. Einige Volkshochschulen nehmen bereits Themen wie den Umgang mit Künstlicher Intelligenz (KI) in ihr Programm auf. Das Ziel ist klar: Die ältere Generation soll auch an künftige technologische Entwicklungen herangeführt werden.
Die digitale Bildung für Senioren wird als dauerhafte gesellschaftliche Aufgabe verstanden. Die zahlreichen neuen Angebote zu Beginn des Jahres 2026 sind eine notwendige Antwort auf den erkannten Bedarf – für mehr Teilhabe, Selbstständigkeit und Lebensqualität im Alter.
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