Vitamin D: Neue Studien stärken Rolle für Gehirngesundheit
15.01.2026 - 20:54:12Neue Forschungsergebnisse aus dem Jahr 2025 untermauern die Bedeutung von Vitamin D für den Erhalt der kognitiven Leistungsfähigkeit. Die Studien liefern konkretere Hinweise, wie eine gezielte Nahrungsergänzung bestimmten Risikogruppen helfen könnte. Damit rückt das „Sonnenvitamin“ erneut in den Fokus der präventiven Neurologie.
Der Durchbruch: Vitamin D im Gehirn nachgewiesen
Den Grundstein für das aktuelle Interesse legte ein Forschungsteam der Tufts University. Den Wissenschaftlern gelang es erstmals, Vitamin D direkt in menschlichem Gehirngewebe nachzuweisen. Ihre Analyse zeigte einen klaren Zusammenhang: Höhere Vitamin-D-Konzentrationen in vier Gehirnregionen gingen mit einer 25 bis 33 Prozent geringeren Wahrscheinlichkeit für Demenz oder leichte kognitive Beeinträchtigungen einher.
Interessanterweise fanden die Forscher keine Verbindung zu den klassischen Alzheimer-Markern wie Amyloid-Plaques. Das deutet darauf hin, dass Vitamin D über andere, noch nicht vollständig verstandene Mechanismen das Gehirn schützt.
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Aktuelle Evidenz: Wer profitiert von einer Einnahme?
Neuere Studien gehen über die reine Beobachtung hinaus und testen gezielte Interventionen. Eine im November 2025 veröffentlichte Analyse aus China untersuchte die Wirkung hochdosierten Vitamin D bei älteren Menschen mit Bluthochdruck und kognitiven Einschränkungen.
Die Ergebnisse sind vielversprechend:
* Teilnehmer, die mindestens sechs Monate Vitamin D erhielten, verbesserten ihr Erkennungsgedächtnis signifikant.
* Gleichzeitig sank ihr systolischer Blutdruck stärker als in der Kontrollgruppe.
* Besonders profitierten Personen mit einem ausgeprägten Vitamin-D-Mangel zu Studienbeginn.
Neuroprotektion: Lernen von der MS-Forschung
Weitere Belege für die schützende Rolle von Vitamin D liefert die Multiple-Sklerose-Forschung. Eine französische Studie aus dem Jahr 2025 zeigte, dass hochdosiertes Vitamin D die Krankheitsaktivität bei Patienten im frühen MS-Stadium bremsen konnte.
In der behandelten Gruppe traten seltener neue Schübe auf und die Zeit bis zur nächsten Krankheitsmanifestation verlängerte sich. Diese Ergebnisse unterstreichen die entzündungshemmenden Eigenschaften des Vitamins im zentralen Nervensystem.
Von der Theorie zur Praxis: Gezielte Strategien nötig
Die wissenschaftliche Evidenz für einen Zusammenhang zwischen Vitamin D und Gehirngesundheit gilt als robust. Eine große Beobachtungsstudie von 2023 zeigte etwa ein um 40 Prozent geringeres Demenzrisiko bei älteren Erwachsenen, die über zehn Jahre Vitamin-D-Präparate einnahmen.
Dennoch war nicht jede Interventionsstudie erfolgreich. Der Effekt scheint stark von Dosierung, Ausgangsspiegel und Begleiterkrankungen abzuhängen. Der aktuelle Trend geht daher weg von einer pauschalen Empfehlung. Stattdessen stehen gezielte Strategien für definierte Risikogruppen im Vordergrund.
Experten mahnen zur Vorsicht: Eine unkontrollierte, hochdosierte Einnahme kann Risiken wie Nierenschäden bergen. Künftige Forschung muss daher nicht nur den Nutzen, sondern auch die Sicherheit einer langfristigen Gabe genau bewerten.
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