Viszeralfett, Fett

Viszeralfett: Das gefährliche Fett in unserem Bauch

15.01.2026 - 14:44:11

Viszeralfett um die Organe erhöht das Krankheitsrisiko. Eine Kombination aus Ernährung, Sport und Stressmanagement ist der effektivste Weg, es zu reduzieren.

Viszeralfett im Bauchraum gefährdet massiv die Gesundheit. Das stoffwechselaktive Fett lagert sich tief um die inneren Organe wie Leber und Darm an und produziert Hormone sowie entzündungsfördernde Botenstoffe. Diese können schwerwiegende Krankheiten wie Typ-2-Diabetes, Bluthochdruck und Herz-Kreislauf-Erkrankungen auslösen. Das Tückische: Auch schlanke Menschen können betroffen sein, ohne es zu sehen. Ein erhöhter Taillenumfang – über 80 cm bei Frauen und über 94 cm bei Männern – gilt als Alarmzeichen.

Ernährung: Der Grundpfeiler gegen das innere Fett

Im Kampf gegen das Viszeralfett zählt eine langfristige Ernährungsumstellung mehr als kurzfristige Diäten. Experten empfehlen eine ausgewogene Kost mit viel Gemüse, Vollkornprodukten und magerem Eiweiß. Besonders wirksam scheinen mehrfach ungesättigte Fettsäuren aus Nüssen und pflanzlichen Ölen zu sein.

Eine Studie des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke und der Charité Berlin zeigte: Eine Ernährung reich an diesen Fetten kann das Viszeralfett reduzieren – sogar ohne generellen Gewichtsverlust. Gleichzeitig sollte man stark zuckerhaltige Getränke, Weißmehlprodukte und Alkohol meiden, da sie die Fetteinlagerung im Bauch begünstigen.

Bewegung: Die Mischung macht’s

Regelmäßiger Sport ist unverzichtbar, um das gefährliche Fett zu verbrennen. Die effektivste Strategie kombiniert Ausdauer- und Krafttraining.
* Ausdauersport wie Joggen oder Radfahren kurbelt die Fettverbrennung an.
* Krafttraining baut Muskeln auf, die den Grundumsatz erhöhen – der Körper verbrennt so auch in Ruhe mehr Kalorien.

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Aktuelle Erkenntnisse, unter anderem von der Harvard University, deuten darauf hin, dass Krafttraining eine Schlüsselrolle spielen könnte. Experten raten zu mindestens 30 Minuten Bewegung an den meisten Tagen.

Schlaf und Stress: Die unterschätzten Faktoren

Chronischer Stress und zu wenig Schlaf können alle Bemühungen zunichtemachen. Bei Stress schüttet der Körper vermehrt Cortisol aus. Dieses Hormon fördert gezielt die Fetteinlagerung im Bauchraum.

Auch permanenter Schlafmangel treibt den Cortisolspiegel in die Höhe und bringt die appetitregulierenden Hormone Ghrelin und Leptin aus dem Gleichgewicht. Die Folge sind Heißhungerattacken. Sieben bis acht Stunden qualitativer Schlaf pro Nacht sind daher entscheidend. Entspannungstechniken wie Meditation helfen, den Stresspegel zu senken.

Die Wissenschaft ist sich einig: Es gibt keine Wunderpille gegen Viszeralfett. Nur ein ganzheitlicher Ansatz aus bewusster Ernährung, regelmäßiger Bewegung und einem gesunden Umgang mit Stress und Schlaf verspricht langfristigen Erfolg – und ist eine der wichtigsten Investitionen in die eigene Gesundheit.

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