Urlaubsrückkehr, Arbeitstag

Urlaubsrückkehr: So meistern Sie den ersten Arbeitstag

08.02.2026 - 20:25:11

Das Post-Holiday-Syndrom betrifft viele Arbeitnehmer. Experten empfehlen konkrete Maßnahmen für die Planung vor und nach der Rückkehr, um den Übergang zu erleichtern.

Der erste Tag nach dem Urlaub stresst viele Arbeitnehmer. Ein überfüllter Posteingang und ein Berg an Aufgaben drohen, die Erholung zunichte zu machen. Experten raten zu einer klaren Strategie, um den Übergang zu meistern.

Warum der Neustart so schwerfällt

Der abrupte Wechsel vom Entspannungs- in den Arbeitsmodus fordert die Psyche heraus. Dieses Post-Holiday-Syndrom betrifft Studien zufolge etwa zwei Drittel aller Berufstätigen. Typische Symptome sind Müdigkeit, Antriebslosigkeit und Konzentrationsprobleme.

Ursache ist ein rapider Anstieg des Stresshormons Cortisol. Im Urlaub sinkt dessen Spiegel, die Rückkehr an den Arbeitsplatz lässt ihn schnell hochschnellen. Dieser „Stimmungsjetlag“ dauert meist ein bis drei Tage, kann sich aber auch über zwei Wochen ziehen.

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Die Vorbereitung beginnt vor der Abreise

Ein sanfter Wiedereinstieg wird bereits vor dem Urlaub geplant. Klären Sie offene Aufgaben und richten Sie eine Abwesenheitsnotiz ein. Geben Sie darin einen Rückkehrtermin an, der einen Tag später liegt als Ihr tatsächlicher erster Arbeitstag. Das schafft wertvollen Puffer.

  • Legen Sie den Urlaub so, dass Sie an einem Mittwoch oder Donnerstag zurückkehren. Die verkürzte Woche erleichtert die Eingewöhnung.
  • Planen Sie nach der Heimreise ein bis zwei Puffertage für private Erledigungen ein.

Der strategische erster Arbeitstag

Starten Sie nicht kopflos in die E-Mail-Flut. Tauschen Sie sich zunächst mit Kollegen aus, um sich über die wichtigsten Entwicklungen zu informieren. Dann gehen Sie systematisch vor:

  1. Sortieren Sie Ihre E-Mails nach Absender oder Betreff, um Themen zu bündeln.
  2. Priorisieren Sie nach dem Prinzip: Löschen, Delegieren, Erledigen, Verschieben.
  3. Blocken Sie Zeit im Kalender für die Aufarbeitung – und vermeiden Sie Meetings am ersten Tag.
  4. Beginnen Sie mit kleinen, schnell erledigten Aufgaben für ein direktes Erfolgserlebnis.

So halten Sie den Urlaubseffekt lebendig

Verfallen Sie nicht sofort in alte Stressmuster. Bauen Sie bewusste Pausen ein und machen Sie pünktlich Feierabend. Teilen Sie Urlaubserinnerungen mit Kollegen – das verlängert die positive Stimmung.

Nutzen Sie die gewonnene Distanz auch für eine Selbstreflexion: Was macht Ihnen an Ihrer Arbeit Freude? Was möchten Sie ändern? Neue, motivierende Ziele geben dem Wiedereinstieg einen positiven Rahmen.

Was Unternehmen tun können

Ein guter Neustart ist auch Chefsache. Eine wertschätzende Begrüßung und der Verzicht auf sofortige Dringlichkeiten entlasten Rückkehrer enorm. Flexible Regelungen für den ersten Tag oder eine Kultur, die Erholung respektiert, zahlen sich aus.

Langfristig profitieren Unternehmen von ausgeruhten Mitarbeitern durch höhere Produktivität und weniger stressbedingte Ausfälle. Die Gestaltung eines gesunden Wiedereinstiegs wird damit zum Kern moderner Gesundheitsvorsorge im Betrieb.

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