Unitree Robotics dominiert mit über 5.500 humanoiden Robotern
20.01.2026 - 06:01:12Chinas Unitree Robotics hat 2025 mehr als 5.500 humanoide Roboter ausgeliefert und übertrifft damit seine US-Konkurrenten um das 35-fache. Das Unternehmen baut damit eine marktbeherrschende Stellung auf, kurz vor seinem geplanten Börsengang in Festlandchina.
Massenproduktion als Wettbewerbsvorteil
Die Auslieferung von über 5.500 zweibeinigen Robotern markiert einen Wendepunkt für die gesamte Branche. Sie zeigt den Übergang von Prototypen zur serienreifen Massenproduktion. Schätzungen gehen sogar von über 6.000 Einheiten aus. Damit festigt China seine Führungsposition – das Land war 2025 für über 80% der weltweiten Installationen verantwortlich.
Laut Counterpoint Research sicherte sich Unitree 2025 einen Marktanteil von 27%. Der Schlüssel zum Erfolg liegt in der hauseigenen Entwicklung kritischer Komponenten wie Motoren, Getrieben und LiDAR-Sensoren. Diese vertikale Integration sorgt für massive Kostenvorteile. Während der genaue Umsatz schwer zu beziffern ist, sammelt Unitree durch die hohe Stückzahl wertvolle Betriebsdaten und etabliert eine breite physische Präsenz.
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App-Store für Roboter als Ökosystem-Strategie
Der Produktionsvorsprung wird durch eine kluge Software-Strategie untermauert. Im Dezember 2025 startete Unitree den weltweit ersten App-Store für humanoide Roboter. Die Plattform funktioniert wie ein Smartphone-Store: Nutzer können Fähigkeiten und Anwendungen herunterladen und teilen.
Über eine mobile App lassen sich die Roboter fernsteuern und mit neuen „Applets“ ausstatten. Diese reichen von komplexen Tanz- und Kampfkunst-Routinen bis hin zu praktischen Anwendungen. Entwickler und Nutzer werden ermutigt, eigene Trainingsdaten und Aktionssequenzen hochzuladen. So entsteht eine gemeinsame Bibliothek, die auf Tausende Roboter verteilt werden kann. Dieses offene Ökosystem soll die Entwicklung nützlicher Roboterfähigkeiten beschleunigen und die Einstiegshürde für Entwickler senken.
Dynamische Fähigkeiten unter Beweis gestellt
Auf der Consumer Electronics Show (CES) 2026 demonstrierte Unitree die Leistungsfähigkeit seiner Serienroboter spektakulär. Ein Boxkampf zwischen zwei G1-Robotern zeigte live, was in den Maschinen steckt: ausgezeichnete Balance, präzise Bewegungsplanung und hohe Belastbarkeit unter dynamischen Bedingungen.
Vom erschwinglichen G1 bis zum leistungsstarken H2 präsentierte das Unternehmen eine breite Palette einsatzbereiter Plattformen für Forschung, Bildung und Industrie. Die Botschaft ist klar: Die hohe Stückzahl geht nicht auf Kosten der Performance.
Chinas Aufstieg im globalen Roboterrennen
Die aktuellen Zahlen bestätigen einen klaren Trend: Chinesische Unternehmen übernehmen die Führung im globalen Wettlauf um humanoide Roboter. Fortschrittliche Technologie, kostengünstige Fertigung und eine starke einheimische Lieferkette schaffen ideale Bedingungen. Modelle wie Robotics-as-a-Service (RaaS) sollen die Besitzkosten senken und die Einführung in der Industrie weiter beschleunigen.
Der Wettbewerb verschärft sich. Tesla bereitet die Massenproduktion seines Optimus-Roboters vor. Doch Unitrees Vorsprung in der Stückzahl und sein Fokus auf ein offenes Software-Ökosystem stellen eine große Herausforderung dar. In der nächsten Phase der Branchenentwicklung, in der es mehr auf Nutzen und Intelligenz ankommt als auf Hardware-Spezifikationen, könnte die Größe und Aktivität der Entwickler-Community zum entscheidenden Faktor werden.
Ausblick auf ein Wachstumsjahr 2026
Die Branche steht vor einem explosives Wachstum. Analysten erwarten, dass die kumulierte Zahl der Installationen bis 2027 die Marke von 100.000 Einheiten überschreiten wird. Die Nachfrage wird vor allem aus Logistik, Fertigung und Automobilindustrie getrieben. Das Jahr 2026 wird allgemein als Wendepunkt gesehen, an dem die Produktionszahlen ein nie dagewesenes Niveau erreichen.
Unitree ist gut aufgestellt, diese Entwicklung anzuführen. Der für 2026 erwartete Börsengang könnte frisches Kapital für die Erweiterung von Fertigung und Forschung liefern. Indem das Unternehmen seine Massenproduktion mit einer wachsenden Software-Plattform kombiniert, baut es mehr als nur Roboter – es schafft ein umfassendes Ökosystem, das die nächste Phase der Robotik prägen soll.
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