Uber und Adyen rollen weltweit KI-Kioske für autonomes Fahren aus
09.02.2026 - 13:53:12Uber und der Fintech-Riese Adyen bauen ihre Partnerschaft massiv aus. Gemeinsam wollen sie weltweit KI-gesteuerte Buchungsterminals installieren, um den Zugang zu Fahrdienst und Robotaxis auch ohne Smartphone zu ermöglichen. Die Initiative zielt auf internationale Reisende und neue Märkte wie die Vereinigten Arabischen Emirate.
Strategischer Schwenk für globale Mobilität
Die erneuerte Zusammenarbeit markiert eine strategische Neuausrichtung beider Konzerne. Sie adressiert explizit wachstumsstarke Regionen und bisher unterversorgte Reisendengruppen. Durch die Integration von Adyens Zahlungsterminals in Ubers Dispatch-Technologie soll der Transport an stark frequentierten Orten wie Flughäfen und Hotels vereinfacht werden. Das überbrückt die digitale Kluft für Touristen ohne lokales Datenvolumen.
Das Herzstück ist die weltweite Installation physischer Uber-Kioske. Ein Pilotprojekt am New Yorker LaGuardia Airport war 2025 erfolgreich. Reisende können dort einfach ihr Ziel eingeben, eine Fahrzeugklasse wählen und per Kreditkarte oder digitaler Brieftasche bezahlen. Der Kiosk druckt einen Beleg mit allen Fahrtdetails aus. Die globale Rollout-Strategie sieht vor, diese Stationen 2026 an wichtigen Verkehrsknotenpunkten weltweit zu platzieren.
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Infrastruktur für die Robotaxi-Revolution
Ein zentraler Treiber ist Ubers parallele Expansion in den autonomen Transit. Die Partnerschaft fokussiert sich auf Wachstumsmärkte wie die Vereinigten Arabischen Emirate, Hongkong und die Karibik – alles Regionen, in denen Uber aktiv Robotaxi-Dienste einführt.
Erst vor wenigen Tagen kündigte der Konzern den Start autonomer Fahrzeuge in Hongkong, Madrid und Zürich an. Die neuen Kioske sollen in diesen Regionen als kritische Infrastruktur dienen. Sie bieten eine einheitliche Schnittstelle für die Interaktion mit fahrerlosen Flotten. Karl Hébert, Ubers Vice President of Global Commerce, betont: Eine zuverlässige Zahlungsplattform ist fundamental für unser globales Wachstum.
Lokale Zahlungen und KI-gestützte Sicherheit
Im Hintergrund arbeitet Adyens KI-gesteuerte Finanztechnologie. Der erweiterte Deal nutzt verbesserte Datenkapazitäten, um Transaktionserfolgsquoten zu optimieren und Betrug zu verhindern. Das ist besonders für das Kiosk-Modell mit physischen Kartenzahlungen relevant.
Ein weiterer Schwerpunkt ist tiefgehende Lokalisierung. Adyen ermöglicht Uber, lokale Zahlungsmethoden in Schlüsselregionen zu akzeptieren. Dazu gehören Pix in Brasilien, AfterPay in Australien und WeChat Pay weltweit. Trevor Nies, SVP Global Head of Digital bei Adyen, sieht darin ein gemeinsames Bekenntnis zu globaler Skalierung.
Marktkonvergenz und Zukunftsaussicht
Die Entwicklung fällt in eine Zeit, in der sich Mobilitätssektor, Fintech und Automatisierung immer stärker verschränken. Analysten deuten Ubers Schritt zu physischer Infrastruktur als defensiven Zug gegen Fragmentierung im Reisemarkt. Für Adyen validiert der Deal seine „Unified Commerce“-Strategie, die Online- und Offline-Zahlungen vereint.
Mit der beschleunigten Einführung werden Uber-Kioske in den kommenden Monaten in Ankunftshallen weltweit auftauchen. Der Erfolg hängt von der Akzeptanz in stark frequentierten Touristenmärkten und der nahtlosen Integration mit Ubers wachsendem Robotaxi-Netzwerk ab. Angesichts der anstehenden Fußball-Weltmeisterschaft 2026 scheint der Zeitpunkt für diese Infrastruktur-Maßnahme gut gewählt, um den Ansturm globaler Reisender zu bewältigen.
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