TUM gründet Sicherheits-Allianz mit Industrie und Bundeswehr
09.02.2026 - 21:45:11Die Technische Universität München bündelt mit der Bundeswehr-Uni und Top-Konzernen Kräfte, um Europas technologische Souveränität zu stärken.
Angesichts hybrider Cyber-Bedrohungen schmiedet der Forschungsstandort München ein einzigartiges Bündnis. Die neu gegründete TUM Security and Defense Alliance vereint die Exzellenzuniversitäten TUM und Universität der Bundeswehr München mit 15 führenden Unternehmen. Ihr Ziel: Spitzenforschung schneller in einsatzfähige Lösungen für die Sicherheit Europas zu überführen.
Breites Bündnis aus Wissenschaft und Wirtschaft
Die Allianz startet mit namhaften Partnern. Aus der Industrie sind etablierte Konzerne wie Airbus Defence and Space, Diehl Defence, Hensoldt und SAP mit an Bord. Sie werden ergänzt durch innovative Wachstumsunternehmen wie den KI-Spezialisten Helsing, den Raketenbauer Isar Aerospace und den Drohnenhersteller Quantum-Systems.
„Wir schaffen ein Innovationsökosystem für mehr europäische Sicherheit“, sagt TUM-Präsident Thomas F. Hofmann. Die Präsidentin der UniBw M, Eva-Maria Kern, betont den Beitrag für ein „freies, sicheres und resilientes Europa“. Die Koalition soll verhindern, dass Forschungsergebnisse in der Schublade verschwinden.
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Ganzheitlicher Ansatz gegen hybride Bedrohungen
Die Initiative denkt Sicherheit neu. Ihr Ansatz geht weit über reine Cyber-Abwehr hinaus und deckt alle militärischen Domänen ab: von Luft und Weltraum bis zu Land, See und Informationsraum. Eine direkte Antwort auf Bedrohungen, bei denen digitale und physische Angriffe zunehmend verschmelzen.
Konkret verfolgt der Hub sechs Ziele. Geplant sind spezialisierte Testumgebungen, etwa für die Abwehr von Drohnenschwärmen. Start-ups im Dual-Use-Bereich sollen gezielt gefördert und der Fachkräftenachwuchs forciert werden. Koordinatorin Prof. Chiara Manfletti will so die Lücke zwischen Theorie und Praxis schließen.
Politisch gewollter Schritt zur „technologischen Kommandozentrale“
Die Gründung fällt in eine Zeit des strategischen Umbruchs. Die digitale Souveränität ist in Berlin und Brüssel zum Top-Thema geworden. Bayerns Wissenschaftsminister Markus Blume unterstützt die Allianz klar. Sie mache den Freistaat zur „technologischen Kommandozentrale für Europas Sicherheit“.
Die Dringlichkeit wird durch die Bedrohungslage untermauert. Deutschland sieht sich mit einer neuen Qualität hybrider Angriffe konfrontiert – von kritischer Infrastruktur bis zur Spionage. Gleichzeitig zwingt die EU-Richtlinie NIS2 Unternehmen, ihre Cyberschutzmaßnahmen massiv auszubauen.
Ausblick: Reallabore und beschleunigte Entwicklung
Die nächsten Schritte sind konkret. Der Aufbau von Reallaboren und die Initiierung erster Forschungsprojekte stehen an. Die Allianz setzt auf die Synergien zwischen akademischer Exzellenz, industrieller Skalierungskraft und der Agilität von Start-ups.
Das Signal aus München ist eindeutig: Die technologische Antwort auf die unsichere Welt soll maßgeblich aus Bayern kommen. Ob dieser Ansatz die gewünschte Beschleunigung bringt, wird sich in den kommenden Projekten zeigen.
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