Trade Republic: Polizei warnt vor neuer Phishing-Welle
20.01.2026 - 11:32:12Eine neue Welle professioneller Cyberangriffe zielt auf Kunden des Neobrokers Trade Republic ab. Die Polizei Mittelfranken warnt vor einer Häufung von Phishing-Fällen mit einem Schaden im sechsstelligen Bereich. Verbraucherschützer schlagen Alarm.
Smishing: Der Angriff kommt per SMS
Die Täter nutzen modernste Smishing-Methoden (SMS-Phishing). Sie versenden Nachrichten, die offiziellen Trade-Republic-Benachrichtigungen täuschend ähnlich sehen. Darin wird etwa eine Kontosperrung oder eine dringende Identitätsprüfung vorgetäuscht.
Ein enthalten Link führt auf eine perfekt gefälschte Login-Seite. Dort werden Zugangsdaten und der zweite Authentifizierungsfaktor abgefangen. Viele Opfer merken den Betrug erst, wenn unberechtigte Transaktionen auf ihrem Konto auftauchen.
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Warum die Fälschungen so gut sind
Die Angreifer haben ihre Taktik angepasst:
* Sie setzen auf psychologischen Druck und drohen mit Kontosperrungen innerhalb von 24 Stunden.
* Die gefälschten Seiten sind optisch kaum noch von der echten App zu unterscheiden.
* Frühere Indikatoren wie Rechtschreibfehler fehlen oft.
Die Verbraucherzentrale verzeichnete im Januar bereits mehrere Varianten dieser Betrugsversuche. Die Angriffe zielen gezielt auf das mobile Nutzerverhalten ab.
Wie Trade Republic und die BaFin reagieren
Trade Republic betont, Kunden niemals per SMS zur Eingabe von PIN oder TAN aufzufordern. Offizielle SMS dienen ausschließlich der Bestätigung von selbst initiierten Logins.
Auch die Finanzaufsicht BaFin beobachtet die Lage. Sie warnte zuletzt vermehrt vor Identitätsmissbrauch im Namen bekannter Finanzinstitute – auch in dubiosen WhatsApp- und Telegram-Gruppen.
Wer haftet für den Schaden?
Die Rechtslage für Betroffene ist komplex. Grundsätzlich haften Banken für nicht autorisierte Transaktionen. Die Weitergabe von Zugangsdaten auf einer Phishing-Seite kann jedoch als grobe Fahrlässigkeit gewertet werden.
Juristen betonen, dass die Beurteilung vom Einzelfall abhängt. Die aktuelle Polizeiwarnung unterstreicht die Professionalität der Täter – ein Umstand, der für Geschädigte vor Gericht relevant sein könnte.
Die nächste Bedrohung: KI-gestützte Angriffe
Sicherheitsexperten erwarten, dass die Angriffe 2026 noch komplexer werden. Besondere Sorge bereitet der mögliche Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI). Diese könnte genutzt werden, um:
* Phishing-Nachrichten individuell zuzuschneiden.
* Stimmen von Support-Mitarbeitern täuschend echt zu imitieren (Deepfakes).
Die Polizei rät: Folgen Sie niemals Links in verdächtigen Nachrichten. Rufen Sie die Webseite oder App Ihres Anbieters immer manuell auf. Bei Verdacht auf Datenklau sollten Konto sofort gesperrt und Anzeige erstattet werden.
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