Todoist vs. Apple Reminders: Der Kampf um Ihre Aufgabenliste
01.02.2026 - 18:24:12In der digitalen Arbeitswelt 2026 entscheidet sich ein grundlegender Konflikt: Soll man auf spezialisierte Alleskönner oder nahtlos integrierte System-Apps setzen? Diese Woche hat die Debatte neuen Zündstoff erhalten, als Todoist ein gezieltes Update mit neuen Mobilfunktionen veröffentlichte. Zeitgleich festigt sich Apple Reminders als ernstzunehmende, kostenlose Alternative innerhalb des Apple-Ökosystems. Für Nutzer wird die Wahl damit komplexer denn je.
Todoists neuer Schwerpunkt: Effizienz für unterwegs
Am 29. Januar brachte Todoist ein Update heraus, das die mobile Nutzung in den Fokus rückt. Ein zentrales Feature: Nutzer können nun per E-Mail-Weiterleitung auf dem Smartphone direkt Aufgaben oder Kommentare erstellen. Das soll helfen, den Posteingang schneller abzuarbeiten.
Für iOS-Nutzer gibt es zudem neue Wischgesten zur individuellen Anpassung. So lässt sich ein Streichen etwa zum schnellen Setzen einer Erinnerung konfigurieren. Das Update behebt auch mehrere Fehler, darunter das Verschwinden wiederkehrender Aufgaben aus der Monatsansicht. Die gezielten Verbesserungen zeigen Todoists Strategie, seine leistungsstarke, plattformübergreifende Umgebung stetig zu verfeinern.
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Apple Reminders: Der kostenlose Ökosystem-Champion
Während Todoist sein Angebot schärft, hat sich die einst simple Apple-App zu einem robusten Aufgabenmanager gemausert. Ihre größte Stärke ist die tiefe Integration in iPhone, iPad, Mac und Apple Watch. Kürzliche Updates brachten Kanban-Board-Ansichten und eine bessere Verknüpfung mit Apple Calendar.
Die native App glänzt vor allem mit ortsbasierten Erinnerungen, einem Bereich, in dem sie vielen Konkurrenten überlegen ist. Für Haushalte im Apple-Universum bietet sie eine saubere, kostenlose Lösung für gemeinsame Einkaufslisten oder Familienaufgaben. Ihr fehlen zwar die komplexen Filter und Teamkollaborationstools von Todoist – doch ihre Einfachheit und perfekte Synchronisation überzeugen Millionen.
Die Gretchenfrage: Plattformfreiheit oder geschlossenes System?
Der Vergleich 2026 reduziert sich auf eine Grundsatzentscheidung. Todoist bedient den Power-User, der zwischen Windows im Büro und einem iPhone privat wechselt. Seine Stärken sind die überlegene Spracheingabe für komplexe, wiederkehrende Aufgaben, flexible Labels und Filter für maßgeschneiderte Ansichten.
Apple Reminders ist dagegen die erste Wahl für alle, die ausschließlich in der Apple-Welt leben. Der größte Vorteil: Die App ist kostenlos, vorinstalliert und synchronisiert nahtlos über iCloud. Die einfache Erstellung von Erinnerungen per Siri und das Teilen von Listen decken die Grundbedürfnisse vieler Nutzer ab. Die Wahl hängt letztlich davon ab, ob das digitale Leben über den Apple-Gartenzaun hinausreicht.
Der nächste Kampf: Künstliche Intelligenz entscheidet
Der Trend in der Produktivitätssoftware geht 2026 klar zu KI-gestützten Systemen, die Reibung und kognitive Last reduzieren sollen. Nutzer wollen keine App-Sammlung mehr, sondern ein einziges, intelligentes „System of Record“.
Hier positionieren sich beide Anbieter: Todoist hat KI-Features bereits in seiner Pro-Version integriert. Apple baut derweil „Apple Intelligence“ systemweit in seine Betriebssysteme ein. Der Wettbewerb wird sich künftig nicht mehr nur an manuellen Funktionen messen, sondern daran, wie proaktiv die Plattform den Nutzer unterstützt. Der Fokus verschiebt sich von simplen Listen hin zur Bereitstellung von Kontext und nahtloser Erfassung von Aufgaben aus E-Mails oder Nachrichten.
Ausblick: Die Grenzen verwischen weiter
Die Entwicklung ist absehbar: Apple wird Reminders mit jedem neuen iOS-Update weiter ausbauen und könnte dabei gezielt Funktionen von Drittanbietern übernehmen. Die systemweite Intelligenz könnte der nativen App mächtige Automatisierungen bringen.
Todoist kontert mit einer Modernisierung seiner Schnittstellen (API), die für 2026 geplant ist. Das soll die Anbindung an andere Entwickler- und Partner-Apps verbessern und Todoist als zentrale Schaltstelle für vernetzte Workflows stärken. Auf absehbare Zeit bleibt die Wahl also ein Abwägen: die spezialisierte, anpassbare Kraft von Todoist gegen die elegante, integrierte Einfachheit von Apple Reminders.
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