TH Wildau begeistert Schüler mit NAO-Robotern
27.01.2026 - 01:25:12Die Technische Hochschule Wildau hat mit ihrem „Fachtag Informatik“ den Nachwuchs für Robotik und Künstliche Intelligenz begeistert. Im Mittelpunkt standen praktische Workshops mit dem humanoiden Roboter NAO.
Wildau, 27. Januar 2026 – Wie programmiert man einen Roboter, der gehen und sprechen kann? Diese Frage beantwortete die Technische Hochschule (TH) Wildau heute für über 100 Oberstufenschüler. Im Rahmen des „Fachtags Informatik“ standen erstmals intensive Programmier-Workshops mit dem humanoiden Roboter NAO auf dem Programm. Die Veranstaltung soll Jugendliche für ein Informatikstudium gewinnen und praktische Einblicke in Zukunftstechnologien geben.
Vom Code zur Bewegung: Schüler programmieren humanoiden Roboter
Die Workshops mit dem 58 Zentimeter großen NAO-Roboter waren der Höhepunkt des Tages. Die Schüler lernten in Teams, die Motoren des Roboters anzusteuern, seine Sensoren zu nutzen und Handlungsabläufe zu programmieren. Von einfachen Bewegungssequenzen bis zur Interaktion mit Objekten – der praktische Ansatz stand im Vordergrund.
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„Die unmittelbare Rückmeldung ist entscheidend“, erklärt eine betreuende Professorin. „Der Roboter führt aus, was der Code befiehlt. Das macht abstrakte Programmierung sofort greifbar.“ Die Begeisterung war groß, als die NAO‑Roboter erstmals die programmierten Aktionen ausführten. Die Workshops setzten auf visuelle Programmieroberflächen und richteten sich bewusst auch an Einsteiger.
Humanoide Roboter als ideale Bildungsplattform
Die Wahl fiel auf den NAO‑Roboter aus strategischen Gründen. Seine menschenähnliche Form macht komplexe Roboterprinzipien anschaulich und fördert die Akzeptanz. „Er ist eine vielseitige Plattform, um nicht nur Informatik, sondern auch KI, Maschinenbau und sogar gesellschaftliche Fragen der Automatisierung zu lehren“, so ein Veranstalter.
Für die TH Wildau ist die frühe Begegnung mit Hochtechnologie ein wichtiger Baustein der Nachwuchsförderung. Können Roboter ihre Umwelt wahrnehmen und Entscheidungen treffen? Was heute wie Science‑Fiction klingt, ist längst Grundlage für viele Berufe von morgen. Der Fachtag soll die Lücke zwischen Schulwissen und den Anforderungen von Studium und Industrie schließen.
Wildau baut Technologie-Hub in Brandenburg aus
Der Fachtag ist Teil einer größeren Strategie. Die Hochschule positioniert sich zunehmend als Innovationszentrum in Brandenburg und treibt die Jugendförderung in MINT‑Fächern voran. Solche Veranstaltungen schaffen einen Talent‑Pool für die regionalen Unternehmen, die händeringend nach Fachkräften in Robotik und Automatisierung suchen.
„Die praktische Erfahrung mit einem NAO‑Roboter ist ein echter Wettbewerbsvorteil für die Schüler“, betont ein Wirtschaftsanalyst. Die gefragten Skills kommen später Unternehmen in der Technologie‑ und Fertigungsbranche zugute. Dieser bildungspolitische Vorstoß stärkt den Wirtschaftsstandort und festigt die Rolle der Hochschule als Industrie‑Partner.
KI und Robotik werden Studienalltag
Der Erfolg der Workshops zeigt die wachsende Bedeutung praxisnaher KI‑ und Robotik‑Ausbildung. Die Hochschule plant, diese Technologien stärker in verschiedene Studiengänge zu integrieren. Die beim Fachtag trainierten Fähigkeiten – problemlösendes Denken, Logik und teamorientiertes Programmieren – gelten als essenziell für die Innovationsfähigkeit von morgen.
Mit dem Aufkommen von Technologien wie Maschinellem Lernen wird dieses Grundwissen immer wichtiger. Die TH Wildau will ihr Workshop‑Angebot ausbauen und Studierende nicht nur auf heutige, sondern auf künftige Berufsbilder vorbereiten. Die positive Resonanz der Schüler und Lehrer garantiert: Robotik bleibt ein lebendiger Teil der Lehre in Wildau.
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