Tesla, KI-Chips

Tesla treibt eigene KI-Chips mit Hochdruck voran

07.02.2026 - 08:40:12

Tesla beschleunigt die Entwicklung eigener Prozessoren mit AI5 und AI6, um autonomes Fahren und Robotik voranzutreiben. Die Serienproduktion ist für 2027 und 2028 geplant.

Tesla beschleunigt seine Halbleiter-Offensive: Der KI-Chip AI5 geht in die Produktion, der Nachfolger AI6 ist bereits in Entwicklung. Die neue Hardware soll die autonome Revolution des Konzerns antreiben.

Der Elektroauto-Pionier festigt seine Rolle als KI-Schwergewicht mit einem ambitionierten Zeitplan für eigene Prozessoren. Das Design des AI5-Chips ist abgeschlossen, die Produktion läuft an. Sein Nachfolger AI6 wird parallel bereits entwickelt. Diese proprietäre Hardware soll den nächsten Sprung für Teslas autonomes Fahren, Robotik und Supercomputing ermöglichen.

Aggressiver Zeitplan: AI5 2027, AI6 2028 in Serie

Der Fahrplan zeigt Teslas Tempo: Der AI5 soll 2026 in Probe- und Kleinserien laufen. Die Hochvolumenproduktion ist für 2027 geplant. Der AI6 folgt dicht darauf – seine Serienproduktion soll Mitte 2028 starten. Dieser schnelle Takt zwischen Chip-Generationen ist neu für die Branche. Tesla peilt sogar neunmonatige Entwicklungszyklen für künftige Chips an. Ein Tempo, das Wettbewerber unter Druck setzen soll.

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Doppel-Strategie mit TSMC und Samsung

Für die AI5-Produktion setzt Tesla auf zwei Partner: den taiwanischen Marktführer TSMC und den südkoreanischen Rivalen Samsung. Beide werden leicht unterschiedliche physische Versionen des Chips fertigen. Teslas KI-Software soll jedoch auf beiden Varianten identisch laufen.

Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Samsung will noch in diesem Monat mit Probeläufen des AI5 in seiner neuen Fabrik in Taylor, Texas beginnen. Das Werk hat bereits Teil-Freigaben erhalten. Die volle Fertigstellung ist für das zweite Halbjahr 2026 geplant. Tesla-Chef Elon Musk soll die Fortschritte persönlich eng begleiten.

Fünfmal mehr Leistung für Roboter und Robotaxis

Der Leistungssprung ist gewaltig: Der AI5 soll etwa fünfmal leistungsfähiger sein als der aktuelle HW4-Chip in Teslas Fahrzeugen. Das entspricht in etwa der Leistungsklasse von NVIDIA’s „Hopper“-Prozessoren. Diese Rechenkraft ist die Grundlage für Teslas ehrgeizigste Projekte:

  • Die Vollendung des „Full Self-Driving“-Systems
  • Den dedizierten Robotaxi „Cybercab“
  • Den humanoiden Optimus-Roboter

Die Chips müssen enorme Mengen an Videodaten verarbeiten, um diese KI-Systeme zu trainieren und zu betreiben.

Supercomputer Dojo wird wiederbelebt

Der Fortschritt beim AI5 hat auch Teslas internes Supercomputer-Projekt „Dojo“ neu belebt. Nach einer Pause 2025 wurde es im Januar 2026 wieder gestartet. Dojo ist speziell für KI-Maschinnelles Lernen konzipiert und trainiert die neuronalen Netze für die Autonomie-Technologie.

Langfristig denkt Tesla sogar noch weiter: In Diskussionen ist der Einsatz künftiger Chip-Generationen wie einem AI7 für weltraumgestützte Rechenzentren. Die Idee: Unbegrenzte Solarenergie und natürliche Kühlung im All könnten den enormen Energiehungerd erdgebundener KI-Supercomputer lösen. Zunächst geht es jedoch um die irdische Umsetzung: AI5 und AI6 sollen die nächste Generation autonomer Maschinen antreiben.

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