TeamViewer Aktie: Vorsicht angesagt
10.02.2026 - 13:36:31TeamViewer hat am Dienstagmorgen die detaillierten Zahlen für das Geschäftsjahr 2025 vorgelegt – und die Reaktion der Anleger fällt verhalten aus. Der Kurs gibt vorbörslich leicht nach. Der Grund: Der Ausblick auf 2026 lässt die erhoffte Dynamik vermissen.
Jahresziele erreicht, aber kein Grund zum Jubeln
Im abgelaufenen Jahr steigerte der Softwarekonzern seinen pro-forma-Umsatz währungsbereinigt um fünf Prozent auf 767,5 Millionen Euro. Damit traf TeamViewer die eigene Prognose punktgenau. Das vierte Quartal lieferte mit 194,6 Millionen Euro Umsatz sogar eine leichte positive Überraschung – Analysten hatten im Schnitt mit 192,6 Millionen Euro gerechnet. Die bereinigte EBITDA-Marge lag bei 45 Prozent, das bereinigte EBITDA bei 87 Millionen Euro.
Doch die Zahlen allein reichen nicht. Bereits im Vorfeld hatte das Unternehmen wichtige Eckdaten veröffentlicht, sodass echte Überraschungen ausblieben. Das Konzernergebnis stieg zwar im Schlussquartal um acht Prozent auf 37 Millionen Euro, das Ergebnis je Aktie kletterte von 0,22 auf 0,24 Euro. Aber entscheidend ist jetzt der Blick nach vorn.
Wachstumstempo lässt nach
Für das laufende Jahr 2026 rechnet CEO Oliver Steil mit einem Umsatzwachstum zwischen null und drei Prozent – deutlich unter dem Vorjahreswert. Die bereinigte EBITDA-Marge soll auf rund 43 Prozent sinken. Als Begründung nennt das Unternehmen die hohe Volatilität am Markt, weshalb man bei der Prognose vorsichtig bleibe.
Mittelfristig will TeamViewer das Tempo wieder anziehen und in den mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich wachsen – bei gleichzeitig starker Profitabilität. Steil zeigt sich zuversichtlich: „Wir haben das Vertrauen, zu diesem Wachstum zurückzukehren.“ Ob die Investoren ihm das abnehmen, ist eine andere Frage.
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Die ONE-Plattform als Hoffnungsträger
Einen Lichtblick sieht das Management in der im Dezember gestarteten Plattform TeamViewer ONE. Sowohl Großkunden als auch kleine und mittelständische Unternehmen zeigen laut Unternehmensangaben gesteigertes Interesse an dieser umfassenden Lösung für digitales Arbeitsplatzmanagement.
TeamViewer hatte während der Pandemie massiv profitiert, als Millionen Menschen ins Homeoffice wechselten. Mit der Rückkehr ins Büro fokussiert sich das Unternehmen nun stärker auf Enterprise-Kunden, um ein stabileres, langfristigeres Wachstum zu generieren. Die Zahlen zeigen: Der Umbau braucht Zeit – und Geduld der Anleger.
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