TCL Nxtpaper Note A1: Hybrid-Tablet will den E-Ink-Markt aufmischen
04.01.2026 - 05:15:11TCLs Nxtpaper Note A1 kombiniert eine augenschonende Mattscheibe mit 120-Hz-Farbdisplay und KI-Funktionen, um eine Lücke zwischen E-Readern und herkömmlichen Tablets zu schließen.
TCL greift mit einem neuartigen Tablet die etablierten E-Ink-Geräte an. Der Nxtpaper Note A1 kombiniert eine augenschonende, papierähnliche Mattscheibe mit der flüssigen Performance eines Farbdisplays – und könnte damit den Markt für digitale Notizbücher neu definieren. Das Gerät, offiziell Ende Dezember vorgestellt, soll die Lücke zwischen langsamen E-Readern und anstrengenden Standard-Tablets schließen. Rechtzeitig zur CES 2026 diese Woche positioniert sich TCL damit als direkter Konkurrent zu Geräten wie dem reMarkable Paper Pro oder dem Amazon Kindle Scribe.
Nxtpaper Pure: Das Ende der E-Ink-Kompromisse?
Das Herzstück des 11,5-Zoll-Tablets ist die neue Nxtpaper Pure-Technologie. Statt auf klassisches E-Ink setzt TCL auf ein spezielles LCD-Panel mit matter Oberfläche. Das Ergebnis: eine Auflösung von 2200 x 1440 Pixel bei einer Bildwiederholrate von 120 Hz. Während E-Ink-Geräte oft mit trägem Bildaufbau und Geisterbildern kämpfen, verspricht TCL damit flüssiges Scrollen und scharfe, farbige Darstellung. Das 3:2-Format ist ideal für Dokumente und handschriftliche Notizen.
Die Technologie soll Reflexionen eliminieren und durch hardwarebasierte Blaulichtreduktion die Augen schonen. Der große Unterschied: Das Display zeigt nicht nur statische PDFs, sondern auch Videos und dynamische Inhalte in voller Farbe. TCL zielt damit auf Berufstätige, die sowohl lesen und schreiben als auch farbige Grafiken oder Schulungsvideos nutzen müssen. Ein klarer Angriff auf die Schwachstellen der Konkurrenz.
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KI-Produktivität und der T-Pen Pro
Die Hardware ist nur eine Seite. TCL treibt die KI-Integration voran, um das Tablet zum vollwertigen Arbeitsgerät zu machen. Auf Android-Basis bietet es Echtzeit-Sprachtranskription, automatische Besprechungszusammenfassungen und Übersetzungsdienste für Text, Bild und Audio. Eine „KI-Rewrite“-Funktion und ein „Inspiration Space“ sollen bei der Inhaltserstellung helfen.
Zum Lieferumfang gehört der T-Pen Pro. Der Stift imitiert mit einem speziellen Widerstand das Gefühl von Bleistift auf Papier. Mit 8.192 Druckstufen und einer Latenz unter 5 Millisekunden soll das Schreiben natürlich wirken. Die Dual-Spitze inklusive Radiergummi komplettiert das traditionelle Schreiberlebnis. Angetrieben wird das System von einem MediaTek Helio G100-Chip, 8 GB RAM und 256 GB Speicher.
Ungewöhnlicher Launch: Kickstarter-Start und globale Verfügbarkeit
Der Marktstart folgt einer unkonventionellen Strategie. In den USA läuft der Verkauf zunächst über eine Kickstarter-Kampagne. Frühbesteller zahlen 419 US-Dollar statt der späteren UVP von 549 US-Dollar. So will TCL das Enthusiasten-Interesse testen, bevor die weltweite Vermarktung beginnt.
Die Auslieferung in Nordamerika, Europa und dem asiatisch-pazifischen Raum startet Ende Februar 2026. Das Tablet ist mit 5,5 mm und 500 Gramm leicht und kompakt. Der 8.000-mAh-Akku unterstützt 33-Watt-Schnellladung. Die LCD-Technologie bedeutet jedoch kürzere Laufzeiten als bei passiven E-Ink-Geräten. Optionales Zubehör wie eine magnetische Tastatur-Hülle soll das Tablet zum Laptop-Ersatz machen.
Marktanalyse: TCLs Strategiepivot unter der Lupe
Der Note A1 markiert eine strategische Wende für TCL – weg von reinen Medienkonsum-Geräten hin zum professionellen Produktivitätssektor. Der Markt für „E-Notes“ wächst rasant, war aber bisher gespalten: in langsame, monochrome E-Ink-Tablets und leistungsstarke, aber augenbelastende LED-Geräte.
TCL besetzt mit dem Hybrid-Ansatz genau diese Lücke. Das Unternehmen wettet darauf, dass Nutzer die wochenlange Akkulaufzeit von E-Ink opfern, dafür aber ein flüssiges, farbiges Erlebnis ohne Augenermüdung bekommen. Konkurrenten wie reMarkable und Boox haben zwar farbige E-Ink-Modelle, diese leiden weiter unter langsamen Refresh-Rates. Der 120-Hz-Bildschirm des Note A1 könnte hier den entscheidenden Vorteil bringen, besonders beim Scrollen durch lange PDFs. Branchenexperten sehen Potenzial: Sollte die „Nxtpaper Pure“-Technologie halten, was sie verspricht, könnte sie die langsamen E-Reader für produktive Nutzer obsolet machen.
Ausblick: Ein neuer Standard für digitale Notizbücher?
Die Branche wird die Markteinführung im Februar genau beobachten. Erfolg könnte andere Hersteller ermutigen, auf matte, hochfrequente LCDs als Alternative zu E-Ink zu setzen. Auf der CES 2026 ab diesem Dienstag wird TCL das Gerät prominent präsentieren. Erwartet werden weitere Software-Partnerschaften und Details zu Unternehmenslösungen.
Langfristig könnte der Note A1 eine Trendwende einläuten: weg von den physikalischen Limitierungen elektrophoretischer Displays, hin zu vielseitigeren, augenfreundlichen Bildschirmtechnologien. Die Frage ist, ob professionelle Nutzer bereit sind, für Farbe und Geschwindigkeit kürzere Akkulaufzeiten in Kauf zu nehmen. Die Antwort darauf wird den Markt für digitale Notizbücher neu ordnen.
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