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Sunday Scaries: So besiegen Sie die Angst vor Montag

01.02.2026 - 22:52:12

Die sogenannte Sonntagsangst beeinträchtigt viele Berufstätige. Experten empfehlen konkrete Strategien für mehr Entspannung und sehen auch Unternehmen in der Pflicht.

Ein unruhiges Gefühl am Sonntagnachmittag – die sogenannten Sunday Scaries plagen viele Berufstätige. Diese Angst vor der neuen Arbeitswoche kann das ganze Wochenende überschatten und sogar körperliche Symptome wie Kopfschmerzen oder Schlafstörungen auslösen. Studien zeigen, dass ein großer Teil der arbeitenden Bevölkerung regelmäßig darunter leidet.

Was steckt hinter der Sonntagsangst?

Die Ursachen sind vielfältig und individuell. Häufig liegen sie in einem stressigen Arbeitsumfeld mit hohem Leistungsdruck, einer überwältigenden Aufgabenlast oder Konflikten im Team. Die ständige Erreichbarkeit durch mobile Arbeit erschwert das Abschalten.

Auch persönliche Faktoren spielen eine Rolle: Menschen mit einer Neigung zu Ängstlichkeit sind anfälliger für negative Gedankenspiralen. In manchen Fällen können die Sunday Scaries sogar auf tiefgreifendere Probleme wie berufliche Unzufriedenheit hinweisen.

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Drei wirksame Strategien für mehr Sonntagsfrieden

Experten sehen klare Wege, die Kontrolle zurückzugewinnen. Diese drei Ansätze helfen:

  • Struktur schaffen: Nehmen Sie sich am Freitag kurz Zeit, um die kommende Woche zu planen. Setzen Sie einen bewussten Schlusspunkt. Das reduziert das Gefühl der Überforderung.
  • Den Sonntag aktiv gestalten: Planen Sie bewusst angenehme Aktivitäten ein – ob Sport, ein Treffen mit Freunden oder einfach nur Zeit für ein gutes Buch. So verhindern Sie Grübeleien.
  • Positive Anker setzen: Nehmen Sie sich etwas Schönes für den Montagabend vor. Das schafft eine positive Erwartung und durchbricht den Negativkreislauf.

Unternehmen in der Verantwortung

Immer mehr Firmen erkennen, wie sich die Sonntagsangst auf Produktivität und Mitarbeiterbindung auswirkt. Sie können gegensteuern, indem sie eine gesunde Work-Life-Balance fördern.

Das bedeutet: Führungskräfte gehen mit gutem Beispiel voran und versenden nach Feierabend keine E-Mails. Klare Kommunikation über Arbeitsbelastung und eine Kultur, in der über Stress gesprochen werden darf, sind weitere entscheidende Bausteine.

Die Diskussion um die Sunday Scaries ist Teil eines größeren gesellschaftlichen Trend: Das Stressbewusstsein wächst. Langfristig könnten Arbeitsmodelle mit mehr Autonomie helfen, das Gefühl der Ohnmacht vor der Arbeitswoche zu verringern. Der erste Schritt ist immer, die eigenen Muster zu erkennen – dann lässt sich das Gedankenkarussell stoppen.

@ boerse-global.de