STADT UND LAND vermietet hunderte neue Sozialwohnungen
26.01.2026 - 18:03:12Die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft STADT UND LAND hat die Vermietung für mehrere hundert neue Wohnungen in Berlin gestartet. Ein Großteil davon sind dringend benötigte Sozialwohnungen. Das verschafft Gering- und Mitteleinkommenshaushalten neue Perspektiven in der angespannten Hauptstadt.
Rabensteiner Straße: Ein Vorzeigeprojekt geht an den Start
Im Fokus steht ein elfgeschossiger Neubau in Marzahn-Hellersdorf. In der Rabensteiner Straße entstanden 137 Mietwohnungen – 122 davon sind geförderte Sozialwohnungen. Das sind knapp 90 Prozent des Bestands.
* Miete: Die Nettokaltmiete liegt bei 6,60 Euro pro Quadratmeter.
* Grundrisse: Das Angebot reicht von Ein- bis Fünf-Zimmer-Wohnungen.
* Barrierefreiheit: 69 Wohnungen sind barrierefrei gestaltet.
Neben diesem Projekt vermietet STADT UND LAND derzeit auch in anderen Bezirken. Dazu zählen das Quartier “Buckower Felder” in Neukölln sowie Neubauten in Kaulsdorf und Treptow-Köpenick.
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So kommen Sie an eine Sozialwohnung
Der Zugang zu den geförderten Wohnungen ist klar geregelt. Grundvoraussetzung ist ein gültiger Wohnberechtigungsschein (WBS). Diesen stellt das Bezirksamt nach Prüfung des Haushaltseinkommens aus.
In den letzten Jahren hat Berlin die Einkommensgrenzen für den WBS mehrfach angehoben. So gibt es mittlerweile auch Modelle für mittlere Einkommen (WBS 180, WBS 220). Interessenten können sich direkt auf der Webseite von STADT UND LAND bewerben. Das Unternehmen warnt ausdrücklich vor unseriösen Wohnungsvermittlern – die eigene Vergabe erfolgt provisionsfrei.
Die Strategie der landeseigenen Giganten
Die aktuellen Vermietungen sind Teil einer größeren Anstrengung. Die sechs landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften Berlins spielen eine Schlüsselrolle im Kampf gegen die Wohnungsnot.
Im Jahr 2025 wurden berlinweit Bewilligungen für über 5.000 neue Sozialwohnungen erteilt. Rund 80 Prozent davon bauen die kommunalen Unternehmen. STADT UND LAND selbst bewirtschaftet etwa 53.300 Wohnungen und will den Bestand bis 2034 deutlich ausbauen. Dafür setzt das Unternehmen auf eine duale Strategie: eigenen Neubau und den Erwerb schlüsselfertiger Projekte.
Warum jeder Neubau zählt
Die neuen Wohnungen sind ein wichtiger Baustein gegen den extremen Marktdruck. Berlins Mieten sind seit Jahren auf Rekordniveau, der Leerstand minimal. Experten fordern einen massiven Ausbau des Angebots, um den Markt nachhaltig zu entspannen.
Die Projekte der landeseigenen Gesellschaften sind dabei zentral. Sie agieren nicht profitorientiert und sichern dauerhaft bezahlbaren Wohnraum. Das Projekt in Marzahn-Hellersdorf entstand zudem auf einer bereits versiegelten Fläche – einem ehemaligen Parkplatz.
Was kommt als nächstes?
Die Bautätigkeit von STADT UND LAND geht weiter. Bereits im ersten Quartal 2026 soll der Bau von 43 geförderten Wohnungen in der Neuköllner Sonnenallee starten.
Größere Projekte sind bereits in der Pipeline:
* Ein Ensemble mit 234 Wohnungen in Karlshorst.
* Die Bebauung des Geländes der Kaserne Hessenwinkel für bis zu 450 Wohnungen.
Die kontinuierliche Projektpipeline zeigt: Die kommunalen Wohnungsbauer bleiben unverzichtbar, um Berlins wohnungspolitische Ziele zu erreichen.
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