Sri Lanka startet automatische Grenzkontrolle am Flughafen Colombo
29.01.2026 - 07:39:12Erste E-Gates für Einreisende sollen Wartezeiten drastisch verkürzen und die Sicherheit erhöhen. Sri Lanka hat am internationalen Flughafen Bandaranaike bei Colombo ein automatisiertes Grenzkontrollsystem in Betrieb genommen. Die vier neuen E-Gates markieren einen Technologiesprung für das Land.
Die Systeme sind zunächst ausschließlich für Inhaber sri-lankischer Pässe nutzbar. Nach einer einmaligen biometrischen Vorregistrierung soll der Grenzübertritt in nur rund 40 Sekunden möglich sein – ein starker Kontrast zu manuellen Kontrollen. Reisende scannen ihren Pass und werden per Gesichts- oder Fingerabdruckerkennung identifiziert.
„Dies ist ein kritischer Schritt in unserer digitalen Transformation“, sagte der Hafen- und Zivilluftfahrtminister Anura Karunathilaka bei der Einweihung. Das Projekt wurde von Japan mit rund 7,7 Millionen Euro finanziert und von der Internationalen Organisation für Migration (IOM) umgesetzt.
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Internationale Kooperation für Sicherheit
Hinter dem Technologie-Schub steht eine breit angelegte Zusammenarbeit. Japan und die IOM unterstützen Sri Lanka dabei, seine Grenzen nicht nur effizienter, sondern auch sicherer zu machen. Die neuen Systeme sollen die Gesundheitsvorsorge stärken und die Einhaltung internationaler Gesundheitsvorschriften erleichtern.
Neben den E-Gates übergab die IOM auch fortschrittliche Screening-Systeme und biometrische Zugangskontrollen. Der japanische Botschafter Akio Isomata betonte, die Investition stärke die Widerstandsfähigkeit Sri Lankas gegenüber Pandemien und anderen Krisen.
Impuls für Tourismus und Wirtschaft
Für Sri Lanka ist die Modernisierung der Grenzkontrolle eine strategische Investition in die wirtschaftliche Zukunft. Ein reibungsloser und schneller Grenzübertritt soll das Land als Tourismusdestination und Handelsdrehscheibe attraktiver machen.
Der erste positive Eindruck für internationale Besucher entsteht am Flughafen. Lange Wartezeiten an der Passkontrolle können diesen trüben. Ein effizientes Grenzmanagement ist daher auch für Geschäftsreisende und die regionale Vernetzung entscheidend.
Ausblick: Expansion geplant
Der Start der E-Gates für die Ankunft ist nur die erste Phase. Die Regierung hat bereits die Installation weiterer Gates im Abflugterminal für 2026 genehmigt. Langfristig soll der Service auch auf ausländische Reisende ausgeweitet werden.
Bis dahin sind jedoch noch Hürden zu nehmen. Berichten zufolge benötigen Passagiere vor einer Gesetzesänderung weiterhin einen physischen Stempel in ihrem Pass. Zudem stellt sich die Frage: Wie schnell kann das System an steigende Passagierzahlen angepasst werden? Die erfolgreiche Pilotphase mit eigenen Bürgern soll nun Antworten liefern.
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